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Poster des Films Wovon sollen wir träumen

Wovon sollen wir träumen

Beschreibung des Films und Credits

An einer Lebensmittelausgabe kommt es zu einer eskalierenden Auseinandersetzung. Ein Mann beleidigt die Kurdin Evîn (Bayan Layla) mit rassistischen Sätzen, weil sie ihren Ausweis zu Hause vergessen hat. Laura (Luise Aschenbrenner), die gerade erst aus der Haft entlassen wurde und sich deshalb eigentlich lieber aus Konflikten heraushalten sollte, will dem nicht länger zuschauen und stellt sich schützend vor Evîn. Als die Situation eskaliert, schaltet sich die Polizei ein, darunter auch die Polizistin Julia (Lea van Acken), die den Streit zu schlichten versucht.
Damit treffen drei Frauen aufeinander, von denen jede auf ihre Weise mit einem schwierigen Schicksal ringt. Evîn bangt um das Bleiberecht ihrer Familie in Deutschland, während ihre Mutter in den kurdischen Gebieten Syriens aktiv mitwirkt, die militärische Invasion der Islamisten aufzuhalten. Laura, die wegen eines Tötungsdelikts im Gefängnis sitzt, kämpft um die Anerkennung ihrer Mutter, und Julia steckt in einer toxischen Beziehung, bei der sie um ihr eigenes Leben und das ihres Kindes fürchtet.

Der Film ist weniger eine Momentaufnahme, sondern eine Langzeitbeobachtung, die auch die Frage aufwirft, inwieweit die traumatischen Erfahrungen von Müttern das Leben ihrer Töchter beeinflussen.

„Wovon sollen wir träumen“ wurde beim Max-Ophüls-Festival 2026 mit dem Preis der Ökumenische Jury ausgezeichnet, weil der Film mit seiner behutsamen Erzählweise aufzeigt, wie alles miteinander zusammenhängt und wie Empathie und Nähe möglich, aber auch gleichzeitig schwierig sein können.

 
BRD 2025, 108 Min.
Regie:
Milena Aboyan, Constantin Hatz
Drehbuch:
Milena Aboyan
Bildgestaltung:
Rafael Starman
Mit:
Lea van Acken, Luise Aschenbrenner, Bayan Layla, Valerie Tscheplanowa, Louis Nitsche, Meryem Polat u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre Deskriptoren

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Wovon sollen wir träumen
Trailer sehen:
FSK: ab 12

Vorstellungen des Films

Poster des Films Wovon sollen wir träumen

Mitte März im Caligari geplant