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DOK-Premiere Dokumentarfilme mit Regisseurgesprächen

Seit 2011 gibt es unsere Reihe DOK Premiere im Kino Caligari. Jeden Monat wird ein aktueller Dokumentarfilm gezeigt. Anschließend diskutieren die Macher mit dem Publikum. Die Bandbreite an Dokfilmen ist bewusst breit gehalten. Dies kommt gut an. Es geht um außergewöhnliche Filme und Themen, über die sich ein Gespräch lohnt. Zu Gast waren sowohl bekannte Filmemacher wie Pepe Danquart, Andres Veiel, Michael Glawogger, Volker Koepp, Christian Frei oder Samir, als auch junge Talente mit ihren Filmen. Manche Filme zeigen wir bereits vor ihrem Kinostart, andere sind sogar Team-Premieren einer Produktion. Kuration und Moderation: Kay Hoffmann In Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart

Informationen über den Film

02|2022

Foto aus dem Film
An Impossible Project

Textinformationen

Mi 9. Februar 2022
19:30 Uhr
Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Jens Meurer statt.

Insta-Stories, Streaming, Fitness-Apps, E-Books und Twitter-Trends. Der Hype um die fast vollständige Digitalisierung unseres Lebens weicht einer zunehmenden Sehnsucht nach dem Echtem und Greifbarem. Digital Detox und Slow Food sind im Trend; Vinyl und analoge Fotografie, Handgeschriebenes und Selbstgemachtes feiern ein Comeback.
In seinem Dokumentarfilm lässt Jens Meurer Menschen zu Wort kommen, die schon die Wendung zum Analogen suchten, als andere sich noch den Verheißungen der nächsten iPhone-Generation hingaben. Wie der Held des Films, Florian „Doc“ Kaps, der 2008 sein gesamtes Vermögen riskierte, um mit einer kleinen Gruppe Idealisten die letzte Polaroid-Fabrik der Welt vor dem Aus zu retten – das “Impossible Project“. Ein beherztes Schwimmen gegen den Strom und der Versuch, sich aus dem Griff der Technologien zu lösen.

BRD/Österreich 2020, 99 Min.
Regie: Jens Meurer
Gedreht auf 35mm Film

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Trailer-FSK: ab 0

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02|2022

Informationen zu den RegisseurInnen

Foto des Regisseurs/der Regisseurin

Die Karriere des Berliner Regisseurs und Produzenten Jens Meurer begann als lokaler Reporter und Fotograf bei einer Tageszeitung in Südafrika. Er studierte in Oxford, Paris und an der Columbia Graduate School of Journalism. Seine Arbeiten waren stets international geprägt, zunächst als Dokumentarfilmer in der Sowjetunion, Südafrika, Israel und den USA sowie später als Produzent in ganz Europa, den USA, Afrika und China.
Zu seinen Spielfilm-Produktionen zählen der Oscar-nominierte Film EIN RUSSISCHER SOMMER (2009), Paul Verhoevens BLACK BOOK (2006), sowie Sokurows RUSSIAN ARK (2002) und der von der Kritik gefeierte Film von Olivier Assayas, CARLOS – DER SCHAKAL, welcher 2011 einen Golden Globe gewann. Meurers erste Liebe war jedoch immer der Dokumentarfilm. 1995 wurde er für seine Arbeit als Dokumentarfilmer mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.