Informationen über den Film
03|2026
No Mercy
Textinformationen
Mi 11. März 2026
20:00 Uhr
Caligari-Kino
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Isa Willinger statt. Moderation: Christine Schäfer
In ihrem Film bringt Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen unserer Zeit zusammen:
Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen.
Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.
No Mercy ist schonungslos ehrlich, überraschend humorvoll, provokant und herausfordernd – und vor allem ein großes Kinoerlebnis. Ein Film, der inspiriert und aufrüttelt. Ein Manifest für ein neues Sehen.
BRD/Österreich 2025, 105 Min.
Regie, Buch: Isa Willinger (Plastic Fantastic, Hi AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft)
Kamera: Bernadette Paassen, Siri Klug, Doro Götz
Dokumentarfilm
Trailer sehen:
03|2026
Informationen zu den RegisseurInnen

Isa Willinger ist eine preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseurin. Ihr Dokumentarfilm „Hi, AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft“ wurde für den Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm nominiert und gewann zudem den Max-Ophüls-Preis. 2020 erhielt Isa den SISTARFilmpreis für herausragende Regisseurinnen. Ihr Nachfolgefilm „Plastic Fantastic“ wurde ebenfalls deutschlandweit im Kino gezeigt. Er gewann u.a. den Deutschen Dokumentarfilmpreis / Publikumspreis und war von China bis Brasilien weltweit auf Filmfestivals zu sehen. Isa studierte Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München sowie Kulturwissenschaften und Soziologie in Berlin, Prag und New York. 2013 veröffentlichte sie die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der ukrainischen Regisseurin Kira Muratova in dem Buch Kira Muratova - Kino und Subversion.




