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DOK-Premiere Dokumentarfilme mit Regisseurgesprächen

Seit 2011 gibt es unsere Reihe DOK Premiere im Kino Caligari. Jeden Monat wird ein aktueller Dokumentarfilm gezeigt. Anschließend diskutieren die Macher mit dem Publikum. Die Bandbreite an Dokfilmen ist bewusst breit gehalten. Dies kommt gut an. Es geht um außergewöhnliche Filme und Themen, über die sich ein Gespräch lohnt. Zu Gast waren sowohl bekannte Filmemacher wie Pepe Danquart, Andres Veiel, Michael Glawogger, Volker Koepp, Christian Frei oder Samir, als auch junge Talente mit ihren Filmen. Manche Filme zeigen wir bereits vor ihrem Kinostart, andere sind sogar Team-Premieren einer Produktion. Kuration und Moderation: Kay Hoffmann In Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart

Informationen über den Film

12|2022

Foto aus dem Film
Seaside Special

Textinformationen

Mi 7. Dezember 2022
19:30 Uhr
Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Jens Meurer statt.

Der Film wirft einen liebevollen, hautnahen Blick auf Großbritanniens letzte originale „End-of-the-Pier“ Variety Show, und wie sich ihre local heroes auf die Sommersaison 2019 vorbereiten. Eine Hommage an handgemachtes Entertainment, mit typisch englischem Humor. Keine Effekte, keine Celebrities, keine digitalen Tricks, dafür very British, authentisch, witzig, mitreißend. Gleichzeitig ist der Film der Versuch eines anglophilen Deutschen zu verstehen, warum sich Großbritannien mit Hilfe des Brexit so gründlich selbst zerfleischt.
In der verschlafenen Küstenstadt Cromer in Norfolk treffen wir auf ein buntes Ensemble von inspirierenden und originellen Charakteren und erleben einen Mikrokosmos des modernen Großbritanniens inmitten von gewaltigem Wandel. „Seaside Special“ ist hinreißend auf 16mm Film gedreht, mit einem Brass Band-Score der Fabulous Steve Willaert Brass Band, Gewinner des Publikumspreis des Cambridge Film Festival und einer „Lobenden Erwähnung“ bei den Hofer Filmtagen 2021. 

BRD/Belgien 2022, 93 Min.
Regie, Buch: Jens Meurer
Kamera: Torsten Lippstock, Bernd Fischer
Gedreht auf 16mm-Film

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12|2022

Informationen zu den RegisseurInnen

Foto des Regisseurs/der Regisseurin

Die Karriere des Berliner Regisseurs und Produzenten Jens Meurer begann als lokaler Reporter und Fotograf bei einer Tageszeitung in Südafrika. Er studierte in Oxford, Paris und an der Columbia Graduate School of Journalism. Seine Arbeiten waren stets international geprägt, zunächst als Dokumentarfilmer in der Sowjetunion, Südafrika, Israel und den USA sowie später als Produzent in ganz Europa, den USA, Afrika und China.
Zu seinen Spielfilm-Produktionen zählen der Oscar-nominierte Film EIN RUSSISCHER SOMMER (2009), Paul Verhoevens BLACK BOOK (2006), sowie Sokurows RUSSIAN ARK (2002) und der von der Kritik gefeierte Film von Olivier Assayas, CARLOS – DER SCHAKAL, welcher 2011 einen Golden Globe gewann. Meurers erste Liebe war jedoch immer der Dokumentarfilm. 1995 wurde er für seine Arbeit als Dokumentarfilmer mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.