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Poster des Films Verlorene Illusionen

Verlorene Illusionen

Beschreibung des Films und Credits

Ein stürmischer Nachwuchsdichter vom Land sucht sein literarisches Glück in Paris und wird Teil eines Intrigenspiels aus Lug und Trug. Mit „Verlorene Illusionen“ legt Regisseur Xavier Giannoli die erste Spielfilmadaption des Romans von Balzac vor, der um 1840 entstanden ist. Der Film kommt zur passenden Zeit, immerhin weist die vom Nationalautor Balzac auf die Phase der Restauration im 19. Jahrhundert gemünzte Medien- und Gesellschaftskritik viele aktuelle Bezüge auf. Uraufgeführt wurde das unterhaltsame Historiendrama beim 78. Filmfestival von Venedig. (programmkino.de)

Im Paris des frühen 19. Jahrhunderts will der junge Schöngeist Lucien Chardon Dichter werden. Die Kunstmäzenin de Bargeton, mit der er eine Affäre hatte, führt den Apothekersohn als „de Rubempré“ in die feine Gesellschaft ein. Als seine bürgerliche Herkunft ans Licht kommt, wird Lucien fallengelassen. Schnell lernt er, wie man sich in der Stadt über Wasser hält. Tinte und Feder werden seine Waffen, aber nicht als Poet, sondern als Feuilletonist. Lucien heuert bei einer der kuriosen Klatschgazetten an, die ein profitgieriges Dickicht bilden. Mit boshaften Glossen und Kritiken pflegt er Allianzen und Feindschaften, wird Teil des Spektakels und vergisst seine eigentliche Ambition.

Das intelligente Drehbuch, formale Meisterschaft und versierte Darsteller verleihen dem Film eine außergewöhnliche Lebendigkeit, Dichte und Aussagekraft. (film-dienst)

Der Film ist so grandios gespielt, dass es unmöglich ist, ihn nicht zu genießen. Der galoppierende Schwung des Films ist berauschend, und die Verquickung von fleischlicher Begierde und sozialem Ehrgeiz ist von großer Komik. (The Guardian)

Originaltitel:
Illusions perdues
 
Frankreich/Belgien 2021, 150 Min.
Regie:
Xavier Giannoli (Die Erscheinung, Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne, Chanson d'Amour)
Drehbuch:
Xavier Giannoli, Jacques Fieschi
Bildgestaltung:
Christophe Beaucarne
Mit:
André Marcon, Benjamin Voisin, Cécile de France, Gérard Depardieu, Jean-François Stévenin, Jeanne Balibar, Vincent Lacoste, Xavier Dolan u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

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