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Poster des Films Über die Unendlichkeit

Über die Unendlichkeit

Beschreibung des Films und Credits

Ein neues kleines Meisterwerk des schwedischen Regisseurs Roy Andersson. Ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.
Eine unverzagte Erzählerin nimmt uns an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager. Der Film ist sowohl Ode als auch Klage, ein Kaleidoskop all dessen, was ewig menschlich ist, eine unendliche Geschichte über die Verletzlichkeit unserer Existenz.

Nur wenige zeitgenössische Regisseure haben eine so unverwechselbare Handschrift wie der Schwede Roy Andersson, der mit seinem letzten Film „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ 2014 in Vendig den Goldenen Löwen gewann. Sein neuer Film ist weniger humorvoll als frühere Arbeiten, dafür von größerer Traurigkeit geprägt, dem Wissen, über das unweigerliche Ende eines jeden Lebens. Ein sehr eigener, sehr besonderer Film. (programmkino.de)

Originaltitel:
Om det oändliga
 
Schweden/Deutschland/Norwegen/Frankreich 2019, 77 Min.
Regie:
Roy Andersson (Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach, Das jüngste Gewitter, Songs from the Second Floor)
Drehbuch:
Roy Andersson
Bildgestaltung:
Gergely Pálos
Mit:
Martin Serner, Jessica Louthander, Tatiana Delaunay, Anders Hellström, Jan-Eje Ferling u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Über die Unendlichkeit
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FSK: ab 0

Vorstellungen des Films

Poster des Films Über die Unendlichkeit

Anfang Oktober im Caligari geplant