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Poster des Films Schwesterlein

Schwesterlein

Beschreibung des Films und Credits

Lisa, einst brillante Theaterautorin, schreibt nicht mehr. Sie lebt mit ihrer Familie in der Schweiz, doch ihr Herz ist in Berlin geblieben – bei ihrem Zwillingsbruder Sven, dem berühmten Bühnendarsteller. Seit dieser an einer aggressiven Leukämie erkrankt ist, sind die Geschwister noch enger verbunden. Lisa weigert sich, den Schicksalsschlag hinzunehmen und setzt alle Hebel in Bewegung, um Sven wieder auf die Bühne zu bringen. Er ist ihr Seelenverwandter, für den sie alles andere vernachlässigt. Selbst als ihre Ehe in Schieflage gerät, hat sie nur Augen für ihren Bruder, in dem sich ihre tiefsten Sehnsüchte spiegeln: Er weckt in ihr das Verlangen, wieder kreativ zu sein, sich lebendig zu fühlen.

Mit „Schwesterlein“ ist den Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond ein aufwühlendes Drama gelungen, das sich voll und ganz auf seine überragenden Hauptdarsteller verlassen kann: Nina Hoss und Lars Eidinger verkörpern das innige Geschwisterpaar voller Glaubwürdigkeit und leidenschaftlicher Intensität. Eine berührende Liebeserklärung an die Kunst und die belebende Kraft der Kreativität.

Ein vielschichtiges, bewegendes Drama um eine enge Geschwisterliebe in Konfrontation mit Krankheit und Tod und eine Familie, in der sich im Zuge der Krankheit diverse Brüche offenbaren. Dabei profitiert der Film von einem klugen Drehbuch und einer atmosphärischen Bildsprache ebenso wie von ungemein präzisen Darstellerleistungen. (film-dienst)

 
Schweiz/BRD 2020, 101 Min.
Regie:
Stéphanie Chuat, Véronique Reymond
Drehbuch:
Stéphanie Chuat, Véronique Reymond
Bildgestaltung:
Filip Zumbrunn
Mit:
Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller, Jens Albinus, Thomas Ostermeier u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Schwesterlein
Trailer sehen:
FSK: ab 6

Vorstellungen des Films

Poster des Films Schwesterlein

War im November geplant und ist jetzt auf Dezember verschoben