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Poster des Films Poor Things

Poor Things

Beschreibung des Films und Credits

Dies ist die fantastische Geschichte von Bella Baxter, einer jungen Frau, die von einem ebenso brillanten wie unorthodoxen Wissenschaftler von den Toten zurück ins Leben geholt wird. Unter seiner Anleitung ist sie begierig zu lernen. Bella ist hungrig auf das Leben und die Lebenserfahrung, die ihr fehlt. Sie trifft auf einen Anwalt, der ihr die Welt jenseits der Wissenschaft zeigt und mit ihr ein wildes Abenteuer über mehrere Kontinente hinweg erlebt. Bella befreit sich immer mehr von den Zwängen und Vorurteilen ihrer viktorianischen Zeit und wächst zunehmend in ihrer Entschlossenheit, für Gleichheit und Freiheit einzutreten.

„Poor Things“ ist ein Film von immenser Schönheit – so prachtvoll, dass fast die Worte fehlen. Regisseur Yorgos Lanthimos hat eine Künstlichkeit erschaffen, die mit der seiner Hauptfigur harmoniert. Sein Film wirkt meist wie eine märchenhafte Version des Theaters. Das Bühnenbild ist opulent, verspielt, eigensinnig, herausfordernd. Die Bilder jenseits von dieser Welt.
Anfangs ist der Film fast nur schwarzweiß, mit der Emanzipation der Hauptfigur wird er vollends farbig. Was zuerst eine Reminiszenz an die alten „Frankenstein“-Filme von Universal gewesen sein mag, wird dann zu einem Bildersturm, an dem man sich gar nicht sattsehen kann. Der Film ist optisch brillant. Aber er ist inhaltlich noch viel umwerfender, weil er philosophisch die großen Fragen des Lebens angeht. Er fordert die Gesellschaft und ihre Regeln heraus, die das Normale abnorm erscheinen lassen, er spielt mit der Frage der Moral und geht der größten aller Fragen nach – der nach dem Sinn des Lebens selbst, indem er Bella auf eine Reise schickt, auf der sie sich selbst entdeckt. Sie bleibt sich immer treu, sagt, was sie denkt und lässt alle Eitelkeit und alle falsche Scham fallen. Bella Baxter ist eine emanzipierte Frau in einer Welt des allumfassenden Patriarchats. Jeder Mann, dem sie begegnet, will sie besitzen oder beherrschen, doch am Ende ist es Bella, die triumphiert.
(programmkino.de)

„Poor Things“ wurde mit dem Goldenen Löwen bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2023 ausgezeichnet.

Golden Globes 2024 Auszeichnungen:
Bester Film (Musical oder Komödie)
Beste Schauspielerin: Emma Stone (Musical oder Komödie)

11 Oscars-Nominierungen:
Bester Film
Beste Regie
Adaptiertes Drehbuch
Bildgestaltung (Kamera)
Männliche Hauptrolle: Mark Ruffalo
Weibliche Hauptrolle: Emma Stone
Filmschnitt: Yorgos Mavropsaridis
Kostümdesign: Holly Waddington
Makeup und Hairstyling: Nadia Stacey, Mark Coulier und Josh Weston 
Originalmusik: Jerskin Fendrix
Production Design: James Price und Shona Heath; Set Decoration: Zsuzsa Mihalek

Originaltitel:
Poor Things
 
USA/Irland/GB 2023, 142 Min.
Regie:
Yorgos Lanthimos (The Favourite, The Killing of a Sacred Deer, The Lobster)
Drehbuch:
Tony McNamara
Buchvorlage:
Alasdair Gray
Bildgestaltung:
Robbie Ryan
Montage:
Yorgos Mavropsaridis
Musik:
Jerskin Fendrix
Mit:
Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef, Jerrod Carmichael, Margaret Qualley, Hanna Schygulla u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre Deskriptoren
 
Im Caligari-Kino zeigen wir die OmU-Fassung in Dolby Atmos Tonqualität

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Poor Things
Trailer sehen:
FSK: ab 12

Vorstellungen des Films

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