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Poster des Films Menschliche Dinge

Menschliche Dinge

Beschreibung des Films und Credits

Man könnte meinen, die Farels sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch: Jean Farel ist ein prominenter Fernsehjournalist, seine Frau Claire eine Intellektuelle, bekannt für ihr feministisches Engagement, ihr gemeinsamer Sohn Alexandre ist gutaussehend, sportlich und studiert in Kalifornien an einer Eliteuni. Bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht: Ausgerechnet die 16-jährige Tochter von Claires neuem Lebensgefährten hat Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Alexandre erstattet. Die glanzvolle Fassade zeigt gefährliche Risse, und das Leben aller gerät aus den Fugen, „wegen eines Aktes von 20 Minuten“ – ein Satz, für den Alexandres Vater einen Twitter-Shitstorm kassiert.

Wo fängt eine Vergewaltigung an? Was genau ist sexueller Konsens? Wo liegen die Grenzen von Lust? All das sind Fragen, die spätestens seit MeToo dringend diskutiert werden müssen und in dem spannenden Justizdrama von Yvan Attal gestellt werden. Das atemberaubende Drama mit einer herausragenden Charlotte Gainsbourg in der Hauptrolle basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman "Menschliche Dinge" und ist inspiriert von dem „Fall Stanford“. Zudem ist der Film schon fast ein Familienprojekt: Der Regisseur Yvan Attal ist der Ehemann von Charlotte, Ben Attal, der „Alexandre“ verkörpert, ist der gemeinsame Sohn der beiden.

Originaltitel:
Les choses humaines
 
Frankreich 2021, 139 Min.
Regie:
Yvan Attal (Die brillante Mademoiselle Neïla - Le Brio)
Drehbuch:
Yvan Attal, Yaël Langmann
Bildgestaltung:
Rémy Chevrin
Mit:
Ben Attal, Suzanne Jouannet, Charlotte Gainsbourg, Pierre Arditi, Mathieu Kassovitz u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

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Poster des Films Menschliche Dinge
Im Orfeo:

Mi 07.12.2022