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Poster des Films Memoria

Memoria

Beschreibung des Films und Credits

Jessica, die im kolumbianischen Bogotá ihre Schwester besucht wird eines nachts von einem lauten Klopfgeräusch aus dem Schlaf gerissen. Später kehrt das Geräusch zurück und wird langsam aber sicher zum zentralen Fokus in Jessicas Leben. Auf der Suche nach dem Ursprung begegnen ihr ein Tontechniker, der das Geräusch rekreiert und eine Archäologin, die in der Nähe der Stadt menschliche Überreste untersucht. 

Gemeinsam mit Hauptdarstellerin Tilda Swinton nimmt der thailändische Regisseur Apichatpong Weerasethakul die ZuschauerInnen mit auf eine audiovisuelle Reise, spielt mit Seh- und Hörgewohnheiten, kratzt am Tor der Vergangenheit Kolumbiens und beschwört Ahnungen der kolonialen Historie herauf, um sie in der nächsten Einstellung im Hier und Jetzt wieder verlaufen zu lassen. 
„Memoria“ ist eine meditative Spurensuche, ein mysteriös-mystisches Klang- und Bilderlebnis. Eine besondere Rolle nimmt der Ton ein, geschaffen von einem mehrköpfigen Sound-Team: Er erzeugt Stimmungen und Ahnungen, wispert Geschichten, haucht historische Erinnerungen, holt dröhnend in den Großstadt-Alltag zurück und umspielt so die langsame, ruhige Bildsprache der starken Aufnahmen von Sayombhu Mukdeeprom.

Eine audiovisuelle Quest von meditativer Ruhe, die in eine Welt der Rätsel und Wunder führt. In der Hauptrolle fasziniert Tilda Swinton. (epd film)

Mit der Protagonistin öffnet sich der Film einer fremden Welt und ihren Texturen, ihre Mythologie und ihrer Erinnerung. Die statischen Bildtableaus muten dabei mitunter wie museale Erfahrungen an, deren Leben sich ganz im überwältigenden Reichtum ihres Klangs entfaltet. (film-dienst)

Ein komplexer und reichhaltiger Film, der seine Substanz jedoch fast ausschließlich hinter der Fassade versteckt. (programmkino.de)

Originaltitel:
Memoria
 
Kolumbien, Thailand, Vereinigtes Königreich, Mexiko, Frankreich, Deutschland, Katar 2021, 136 Min., OmU
Regie:
Apichatpong Weerasethakul (Cemetery of Splendour, Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben)
Drehbuch:
Apichatpong Weerasethakul
Bildgestaltung:
Sayombhu Mukdeeprom
Montage:
Lee Chatametikool
Ton:
Akritchalerm Kalayanamitr
Mit:
Tilda Swinton, Elkin Díaz, Jeanne Balibar, Juan Pablo Urrego, Daniel Giménez Cacho u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre
 
Originalfassung (englisch, spanisch) mit dt. Untertiteln

Foto und Trailer zum Film

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Anfang Juni geplant