Inhalt
Maysoon
Beschreibung des Films und Credits
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Arabischen Frühling führt die junge ägyptische Archäologin Maysoon mit ihrem Freund Tobi und zwei Kindern ein harmonisches Leben in Berlin. Doch dann gesteht ihr Tobi einen Seitensprung – ausgerechnet mit seiner Chefin. Durch dieses Vorkommnis gerät das Leben der Familie allmählich ins Wanken. Zwischen persönlicher Enttäuschung, dem möglichen Verlust ihrer Kinder und einer drohenden Abschiebung in die Heimat beginnt für Maysoon ein Kampf an mehreren Fronten.
Die griechisch-stämmige Filmemacherin Nancy Biniadaki begleitet eine starke, selbstsichere Frau durch ihren Alltag, die sich in Deutschland längst eine neue Heimat und ein stabiles soziales Netz aufgebaut hat. Ihr Film handelt von „sogenannten“ Gewissheiten und als selbstverständlich erachteten Dingen im Leben, die plötzlich brüchig erscheinen. Manchmal sind sie von jetzt auf gleich nicht mehr so sicher und selbstverständlich – das erfährt auch Maysoon. Fortan beginnt für die Protagonistin ein Kampf um ein selbstbestimmtes Leben und einen gefestigten Platz in einer (für sie nach wie vor) fremden Kultur und Gesellschaft. Erschwerend kommen lange verdrängte Gefühle der Ohnmacht und Angst in ihr auf, die ganz unmittelbar mit früheren Ereignissen aus ihrer Heimat zusammenhängen.
Ein mit großer Beiläufigkeit erzähltes Werk zwischen Selbstfindungstrip, Familienporträt und Beziehungsdrama, das ohne unnötigen Storyballast auskommt und essenzielle Botschaften vermittelt. (programmkino.de)
Ein menschlich und hochpolitisch erzählter Film. (epd film)
- BRD 2025, 121 Min.
- Regie:
- Nancy Biniadaki
- Drehbuch:
- Nancy Biniadaki
- Bildgestaltung:
- Jean Marc Junge
- Mit:
- Sabrina Amali, Florian Stetter, Josef Mohamed, Heike Hanold-Lynch, Katharina Wittenbrink u.a.
- FSK:
- Ab 12 Jahre Deskriptoren
Foto und Trailer zum Film
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Vorstellungen des Films
8. und 9. April im Caligari geplant
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