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Poster des Films Maixabel

Maixabel

Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung

Spanische Originalfassung mit dt. Untertiteln

Beschreibung des Films und Credits

In ihrem neuen Film erzählt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín von Maixabel, der Witwe eines bei einem ETA-Anschlag getöteten Politikers. Parallel geht es um den verurteilten Mörder ihres Mannes, der sich mit Maixabel treffen will, um Bereitschaft zur Versöhnung zu zeigen. Gleichzeitig erzählt der Film vom Ende der ETA, der baskischen Untergrundorganisation, die in Spanien seit den 1960er Jahren für zahlreiche Attentate mit vielen Toten verantwortlich war.

Nach der leichten Komödie „La boda de Rosa“ überrascht Icíar Bollaín das Kinopublikum mit einer hoch anspruchsvollen Geschichte, die unter die Haut geht, vielleicht auch, weil sie ohne jede Sentimentalität auskommt. Trotz oder vielleicht gerade wegen seines gewichtigen Themas findet ihr Film zu einer differenzierten, beinahe pragmatischen Erzählweise; lediglich die dramatische Musik unterstreicht ab und an die Tragik der Handlung.
Viele Jahre lang kämpften die Mitglieder der ETA für ihre Unabhängigkeit von Spanien, Gewalt führte zu Gegengewalt. Attentate und Morde wurden zu heroischen Taten verherrlicht. Maixabel will dem ein Ende setzen, erst einmal für sich selbst. Mit ihrer Haltung bringt sie sich selbst in Gefahr, aber sie hat nichts zu verlieren und kann eigentlich nur gewinnen.
Am Ende wird die ETA die Waffen endgültig niederlegen – ein zurückhaltend optimistischer Schluss sorgt am Ende für eine versöhnliche Stimmung und für eine Einsicht: Hier geht es nicht nur um die ETA und Spanien, das ist kein Regionalkonflikt und schon gar kein abgeschlossenes Kapitel. Hier geht es generell um die Beziehungen zwischen Menschen, Nachbarn, Religionen, Sprachen, Staaten und Ideologien auf der ganzen Welt. (programmkino.de)

Ein konzentriertes, anrührendes Drama, das bar jeder Sentimentalität die Möglichkeiten einer auch politisch-gesellschaftlichen Versöhnung auslotet. (film-dienst)

Originaltitel:
Maixabel
 
Spanien 2021, 115 Min., OmU
Regie:
Icíar Bollaín (La boda de Rosa, Yuli, El Olivo, Tambien la lluvia)
Drehbuch:
Icíar Bollaín, Isa Campo
Bildgestaltung:
Javier Agirre Erauso
Musik:
Alberto Iglesias
Mit:
Blanca Portillo, Luis Tosar, María Cerezuela, Urko Olazabal, Tamara Canosa u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Maixabel
Trailer sehen:
FSK: ab 12

Vorstellungen des Films

Poster des Films Maixabel
Im Orfeo:

Di 28.06.2022

  • 17.30 (OmU)

OmU = Original mit deutschen Untertiteln