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Poster des Films Märzengrund

Märzengrund

Beschreibung des Films und Credits

Als Sohn eines reichen Großbauern im Zillertal scheint der Lebensweg des 18-jährigen Elias vorbestimmt zu sein: Bald schon soll er in die Fußstapfen seines Vaters treten und den Hof der Familie übernehmen. Doch der sensible junge Mann kann die an ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen und schlittert in eine schwere Sinnkrise. Um wieder zu Kräften zu gelangen, schickt ihn Elias’ Vater auf eine Auszeit – zunächst auf die Hochalm „Märzengrund“ mitten in den Tiroler Alpen und schließlich noch weiter hinauf, immer höher, bis weit über die Baumgrenze. Hier endlich findet Elias das, wonach er sich unten im Tal immer gesehnt hat: die bedingungslose Freiheit.

Auf der Grundlage des Theaterstücks des renommierten österreichischen Dramatikers Felix Mitterer hat Regisseur Adrian Goiginger mit seinem zweiten Spielfilm das Porträt eines jungen Erwachsenen geschaffen, das in Zeiten globaler Unsicherheit nicht aktueller sein könnte. Adrian Goiginger studierte Regie an der Filmakademie in Ludwigsburg. Sein Langfilmdebüt „Die Beste aller Welten“ (2017) wurde mehrfach ausgezeichnet.

Wie ist das Streben nach Entschleunigung und Entspannung mit der Hektik und dem Druck des Alltags zu vereinen? Wie stehen Freiheit und gesellschaftliche Anpassung zueinander? Und wie genau wollen wir eigentlich leben? Dies sind die Kernfragen, denen sich der 31-jährige Filmemacher Adrian Goiginger in seinem auf wahren Begebenheiten beruhenden Mix aus Aussteiger-Drama, Heimatfilm und Biografie widmet. Goiginger beweist durchaus Mut beim Bruch mit konventionellen Erzählweisen, wenn er sich etwa gegen die Chronologie der Geschehnisse und zeitlichen, gewohnt linearen Abfolge entscheidet.
Darüber hinaus zeichnet er ein direktes, unverfälschtes Bild vom harten, einfachen Landleben, dem bäuerlichen Alltag und den Verpflichtungen, die mit dem Betrieb eines (Familien-) Bauernhofs einhergehen. Auch bei der Wahl seines Casts zeigt er ein ausgezeichnetes Gespür für die richtige Besetzung und charismatische, unverbrauchte Schauspieler. (programmkino.de)

 
Österreich/BRD 2022, 110 Min.
Regie:
Adrian Goiginger (Die Beste aller Welten)
Drehbuch:
Adrian Goiginger, Felix Mitterer
Buchvorlage:
Felix Mitterer
Bildgestaltung:
Klemens Hufnagl, Paul Sprinz
Mit:
Johannes Krisch, Verena Altenberger, Jakob Mader, Gerti Drassl, Harald Windisch, Iris Unterberger, Carmen Gratl u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Märzengrund
Trailer sehen:
FSK: ab 6

Vorstellungen des Films

Poster des Films Märzengrund
Im Orfeo:

So 02.10.2022

Mo 03.10.2022

Mi 05.10.2022