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Montag, 1. Juni 2020

La Verité

Foto aus La Verité

Die französische Filmdiva Fabienne mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren.

Hirokazu Kore-eda ist hierzulande vor allem durch seine Filme „Nobody Knows“, „Like Father, Like Son“ und zuletzt „Shoplifters“ bekannt geworden. Letzterer erhielt 2018 in Cannes die Goldene Palme. Jetzt hat er erstmals im Ausland gedreht, in einer fremden Sprache, nämlich französisch, mit einer französischen Crew. Man ahnt gleich, warum: Mit Catherine Deneuve, Juliette Binoche und Ludivine Sagnier (in einer Nebenrolle) versammelt er gleich drei weibliche Filmstars aus drei Schauspielgenerationen. Da liegt es irgendwie nahe, dass es auch um die Schauspielerei, um das Kino gehen wird. (programmkino.de)

Der Eröffnungs- und Wettbewerbsfilm der 76. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ist intensives Schauspielerkino par excellence und eine mit feinem Humor und Empathie für menschliche Schwächen erzählte, berührende Mutter-Tochter-Geschichte über große und kleine Lebenslügen. Und ganz nebenbei geht es auch ums Filmemachen, in Paris, der Hauptstadt der Cinephilie.

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Originaltitel:
La Verité
 
Frankreich/Japan 2019, 108 Min.
Regie:
Hirokazu Kore-eda (Shoplifters - Familienbande, Like Father Like Son, Still Walking, Nobody Knows)
Drehbuch:
Hirokazu Kore-eda
Kamera:
Eric Gautier
Schnitt:
Hirokazu Kore-eda
Darsteller:
Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ethan Hawke, Ludivine Sagnier, Clémentine Grenier, Manon Clavel u.a.
FSK:
Ohne Altersbeschränkung

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