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La Bola Negra
Beschreibung des Films und Credits
1937 verliebt sich Sebastián, ein Bewacher, in den verwundeten Kriegsgefangenen Rafael. Fünf Jahre zuvor möchte der junge Carlos Mitglied eines exklusiven Clubs werden, doch Gerüchte über seine Homosexualität stehen ihm im Weg. In der Gegenwart erfährt der schwule Historiker Alberto vom Tod seines unbekannten Großvaters, der ihm ein überraschendes Erbe hinterlässt. Was diese Männer miteinander verbindet, erschließt sich erst nach und nach. Wie in einem Kaleidoskop entsteht mit jeder Drehung ein neues Bild, das einen weiteren Teil des Puzzles sichtbar macht.
Inspiriert von einem der letzten, unvollendeten Werke Federico García Lorcas, spannt der Film einen Bogen von der Vorkriegszeit Spaniens bis in die Gegenwart. Wuchtiges, intensives und hochgradig emotionales Kino.
Das Regie-Duo Calvo und Ambrossi erzählt mit visueller Wucht und verschwenderischer Fabulierlust. Ein Kind beginnt in einer Kneipe zu singen, die Nummer steigert sich zum Flamenco. Penélope Cruz gibt die frivole Cabaret-Sängerin vor johlendem Soldatenpublikum, eine Varieté-Nummer gibt es obendrein. Dazwischen brutale Kriegsszenen und Liebesgeschichten, für die sich der Film alle Zeit nimmt. Ein überschäumendes, bewegendes Opus wie für den Oscar geschaffen. (programmkino.de)
La Bola Negra wurde beim Filmfestival in Cannes 2026 mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet.
- Originaltitel:
- La Bola Negra
- Spanien/Frankreich 2026, 155 Min.
- Regie:
- Javier Calvo, Javier Ambrossi
- Drehbuch:
- Javier Calvo, Javier Ambrossi
- Buchvorlage:
- Alberto Conejero (Theaterstück „La piedra oscura“)
- Bildgestaltung:
- Gris Jordana
- Mit:
- Guitarricadelafuente, Miguel Bernardeau, Carlos González, Milo Quifes, Lola Dueñas, Penélope Cruz, Glenn Close u.a.
- FSK:
- Ab 12 Jahre Deskriptoren
Foto und Trailer zum Film
Vorstellungen des Films
Ende November im Caligari oder Luna geplant




