Inhalt
Junge Mütter
Zum Internationalen Frauentag 2026
Beschreibung des Films und Credits
Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Hintergründe verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.
„Jede Geschichte wurde entsprechend der jeweiligen Teenager-Mutter und ihrem Kind gestaltet, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Heims für junge Mütter. Was sie verbindet, ist die frühe Mutterschaft, die mit der sozialen Determinierung von Armut und bestimmten emotionalen Defiziten verbunden ist. Diese können dazu führen, dass die gleichen Verhaltensweisen von Generation zu Generation wiederholt werden. Genau davon versuchen sie sich zu befreien und erscheinen dabei einzigartig, lebendig und individuell. Sie hören in gewisser Weise auf, Figuren zu sein – und werden zu Menschen“, erzählen Jean-Pierre und Luc Dardenne über ihren Film. Er feierte seine Weltpremiere im Rahmen des 78. Filmfestival von Cannes, wurde dort für das Beste Drehbuch ausgezeichnet und gewann zudem den Preis der Ökumenischen Jury.
Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit. (filmdienst)
- Originaltitel:
- Jeunes Mères
- Belgien/Frankreich 2024, 106 Min.
- Regie:
- Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne (Das unbekannte Mädchen, Zwei Tage eine Nacht, Der Junge mit dem Fahrrad, L'enfant, Le fils, Rosetta)
- Drehbuch:
- Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
- Bildgestaltung:
- Benoît Dervaux
- Mit:
- Lucie Laruelle, Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy, Samia Hilmi, Jef Jacobs, Günter Duret, Christelle Cornil u.a.
- FSK:
- Ab 12 Jahre Deskriptoren
Foto und Trailer zum Film
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Vorstellungen des Films
Ab Mitte März im Caligari geplant
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