Inhalt

Poster des Films Je suis Karl

Je suis Karl

Beschreibung des Films und Credits

Irgendwo in Berlin. Nicht irgendwann – heute. Ein Postbote bringt ein Paket, kurz danach ist alles anders. Ein Terroranschlag trifft eine Familie ins Mark. Maxi, die ihre Mutter, die Brüder und ihr Zuhause verloren hat, ist tief verunsichert, versucht aber nach vorne zu schauen. Doch nichts scheint zu funktionieren. Ihr Vater, Alex, ist genauso traumatisiert wie sie. Die Gewissheiten der Vergangenheit sind zerstört und die Trauer verdunkelt alles. Da tut es gut, einen anderen jungen Menschen zu treffen: Karl, der Maxi aus ihrer Lähmung befreit und sie auffordert, die Angst zu besiegen. Er hat ein Treffen europäischer Student*innen organisiert, die gemeinsam nach Lösungen für die katastrophale Lage des Kontinents suchen. Die Aufgabe, die er Maxi dabei zuweist, könnte den Ausschlag für das Gelingen eines großen Plans geben. Maxi tanzt mit Karl auf Messers Schneide. Heute in Berlin, morgen in Prag, bald in Straßburg und schließlich in ganz Europa. Je suis Karl – eine Machtergreifung.

Der Film deutet in seinen stärksten Momenten an, wie leicht eine im Prinzip positiv besetzte Bewegung, die für die „richtige“ Sache kämpft, in radikale, gewalttätige Gefilde abdriften kann. Allein der Mut, sich auf diese Weise mit einem allgegenwärtigen Thema zu beschäftigen, macht Christian Schwochows Film in der deutschen Kinolandschaft bemerkenswert. (programmkino.de)

Aus dem präzisen Porträt der Taktiken der Neuen Rechten, mit denen sie sich einen progressiven Anstrich geben wollen, wird schließlich ein wüstes Verschwörungs- und Revolutionsszenario. Das könnte geschehen, wenn wir weiter wie Maxi die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen und uns einreden, es werde schon nicht so schlimm werden. Doch, rufen uns Schwochow und Wendrich mit ihren spektakulären Bildern von einem kommenden Aufstand entgegen, es wird so schlimm werden und wahrscheinlich noch viel schlimmer. (epd-film)

 
BRD/Tschechien 2021, 126 Min.
Regie:
Christian Schwochow (Deutschstunde, Paula, Die Unsichtbare, Novemberkind)
Drehbuch:
Thomas Wendrich
Bildgestaltung:
Frank Lamm
Mit:
Jannis Niewöhner, Luna Wedler, Milan Peschel, Edin Hasanovic, Anna Fialová u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Je suis Karl
Trailer sehen:
FSK: ab 6

Vorstellungen des Films

Poster des Films Je suis Karl
Im Caligari:

Fr 24.09.2021

Sa 25.09.2021

So 26.09.2021

Mo 27.09.2021

Di 28.09.2021