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Poster des Films Große Freiheit

Große Freiheit

Beschreibung des Films und Credits

1968. Zwei Jahre Zuchthaus bekommt Hans aufgebrummt, nachdem er beim Sex mit einem Mann auf einer öffentlichen Toilette gefilmt wurde. Im Bau begegnet er Viktor. 1945 waren die beiden Männer bereits Zellengenossen, Viktor am Anfang einer langen Strafe wegen eines aus Eifersucht begangenen Totschlags und Hans weil er Männer liebt. So homophob sich Viktor anfangs gezeigt hatte: Dass Hans direkt aus einem Konzentrationslager in ein Gefängnis der Alliierten überstellt wurde, das schockiert ihn doch. Eine erste Berührung, ein erster intimer Moment geschieht, als Viktor Hans dessen in den Arm gestochene Nummer mit einem Tattoo überdeckt.
Die Jahre ziehen ins Land, während Viktor immer einsitzt, bewegt sich Hans fast wie in einer Drehtür zwischen Freiheit und Knast, weiß bald weder drinnen noch draußen etwas mit sich anzufangen.

Erst 1994 wurde der §175 aus den Gesetzen gestrichen, auch wenn er damals schon länger nicht zur Anwendung kam. Dass es gerade für Menschen, die Jahrzehnte im geheimen Leben mussten, die ihre Sexualität versteckten oder gar unterdrückten keineswegs einfach war, quasi von einem Tag auf den anderen umzuschalten, nun offen zu leben, davon erzählt der Film.
(programmkino.de)

Seine Weltpremiere erlebte „Große Freiheit“ auf dem Festival de Cannes in der Sektion Un Certain Regard, wo er mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde.

 
BRD/Österreich 2021, 116 Min.
Regie:
Sebastian Meise
Drehbuch:
Thomas Reider, Sebastian Meise
Bildgestaltung:
Crystel Fournier
Montage:
Joana Scrinzi
Musik:
Nils Petter Molvaer, Peter Brötzmann
Mit:
Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke, Thomas Prenn u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Große Freiheit
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Poster des Films Große Freiheit

Ab Ende November geplant