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Frau Winkler verlässt das Haus
Beschreibung des Films und Credits
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter und ihre Enkelin. Nach einem Unfall ist sie auf intensive Hilfe angewiesen. Schnell muss eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Und er soll sie umbringen, wenn es ihr noch schlechter geht. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?
Angela Winkler gehört zu den profiliertesten deutschen Theater- und Filmschauspielerinnen. In den 1970ern avancierte sie durch zwei herausragende Hauptrollen unter der Regie von Volker Schlöndorff zu einer Ikone des Neuen Deutschen Films: Sie spielte die Titelrolle in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, der Verfilmung von Heinrich Bölls Erzählung, und gewann für ihre eindringliche Darstellung das Filmband in Gold. In der Günter Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ (1979) spielte sie die Mutter des Protagonisten Oskar Matzerath und erlangte damit internationale Bekanntheit. In späteren Jahren war sie auf der Leinwand unter anderem in Michael Hanekes „Bennys Video“ (1992), Tom Tykwers „Drei“ (2010) und Luca Guadagninos Hollywood-Remake des Horrorklassikers „Susperia“ (2018) zu sehen.
- BRD 2026, 108 Min.
- Regie:
- Doris Dörrie (Grüße aus Fukushima, Die Friseuse, Kirschblüten - Hanami, Paradies, Männer)
- Drehbuch:
- Doris Dörrie
- Bildgestaltung:
- Leah Striker
- Mit:
- Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers, Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier u.a.
Foto und Trailer zum Film
Vorstellungen des Films
Ab 1. Oktober im Caligari geplant




