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Diya - Blutgeld
Im Rahmen der Afrikatage Ludwigsburg 2026
Beschreibung des Films und Credits
„Diya“ spielt in der Hauptstadt des Tschad N’Djamena, wo die Hauptfigur Dane als Fahrer einer humanitären NGO arbeitet. Ein Unfall wirft ihn aus der Bahn und führt ihn weit in den Norden des Landes.
Blutgeld, eine Praxis, die bis in die Zeit des Alten Testaments zurückreicht, geht auf das Gebot zurück: „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Sie besteht darin, die Familie des Opfers für ein Verbrechen zu entschädigen, entweder durch Rache oder durch eine Vereinbarung. Sie sollte die Gesellschaft befrieden und als Gesetz die Gewalt in den alten Gesellschaften regeln. Im Tschad, wo sie weit verbreitet ist, ist sie zu einer Quelle für soziale Konflikte, Dramen und Geschäfte geworden. Der Film ist von einer wahren Geschichte inspiriert.
„Diya“ wurde mit dem Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb der Französischen Filmtage Tübingen ausgezeichnet. Die Jury würdigt Achille Ronaimou als eine starke neue Stimme des frankophonen Kinos, die einen visuell beeindruckenden Beitrag geschaffen hat.
- Tschad, Frankreich, BRD, Elfenbeinküste 2025, 96 Min., OmU
- Regie:
- Achille Ronaimou
- Drehbuch:
- Achille Ronaimou
- Bildgestaltung:
- Cyrille Hubert
- Mit:
- Ferdinand Mbaïssané, Moussa Zakaria Ibet, Ramada Mahamat, Youssouf Djaoro, Solmem Marina Ndormadjingar, Haikal Zakaria u.a.
- Französisch und Arabisch mit dt. Untertiteln
Foto und Trailer zum Film
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LunaLudwigsburg
Mi 14.10.2026
OmU = Original mit deutschen Untertiteln




