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Poster des Films Die Rüden

Die Rüden

Beschreibung des Films und Credits

Der Film führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird. Und leuchtet es aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben. Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen.

Lu siedelt ihr so riskantes, wie von den Strafvollzugs-Autoritäten misstrauisch überwachtes Projekt jenseits der Fragen nach Täter und Opfer, Schuld und Sühne an. Sie lässt sich ein auf das Unaussprechliche, das Unkontrollierbare und das Ungewisse, in das es führt. Die Täter, die Tiere, sie selbst. So wird sie zur Provokation und ihr Ansatz zum Sprengsatz für ein System, das noch immer glaubt, man könne Gut und Böse wirklich auseinander sortieren.

Lu lotet auch die Grenzen der Männlichkeit aus. Am Abgrund von Aggression, Gewalt und Uneinsichtigkeit wird die männliche zur menschlichen Grenze. Und deren Überwindung zu einem Thema für uns alle: Die Zornigen wie die Zaghaften, die Handelnden wie die Verdrängenden, vor allem aber: Männer wie Frauen.
„Die Rüden“ ist eine so eindrückliche wie verstörende Reise zum Mittelpunkt der Menschlichkeit.

Der raffinierte filmische Grenzgänger zwischen Fiktion und Dokumentation entlarvt dabei auch das Konzept einer „toxischen“ Männlichkeit als gesellschaftliche Konstruktion. (film-dienst)

 
BRD 2019, 110 Min., Scope
Regie:
Connie Walther (Schattenwelt)
Drehbuch:
Dorothee Schön, Connie Walther, Nadin Matthews
Bildgestaltung:
Birgit Gudjonsdóttir
Mit:
Nadin Matthews, Ibrahim Al-Khalil, Konstantin-Philippe Benedikt, Ali Khalil, Marcel Andrée u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Die Rüden
Trailer sehen:
FSK: ab 12

Vorstellungen des Films

Poster des Films Die Rüden

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