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Poster des Films Die Arier

Die Arier

Kino Gegen Rechts

Beschreibung des Films und Credits

Immer noch glauben etwa 90% aller Deutschen, dass Arier groß, blond, blauäugig und Weiße waren. Und noch nie hat sich jemand filmisch konkret an das Thema „Arier“ gewagt. Obwohl unter der vermeintlichen Marke „Arier“ in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird. Auf einer persönlichen Reise versucht die Afrodeutsche Mo Asumang herauszufinden, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan.


Mo Asumang wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV Moderatorin in der Sendung „Liebe Sünde“. Seitdem arbeitet sie auch als Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin. Unter anderem war sie 2010 in Roman Polanskis „The Ghostwriter“ in der Rolle der US-Außenministerin Condoleezza Rice zu sehen. In den letzten Jahren beschäftigte sich Mo Asumang mit dem Thema Rassismus und Integration und drehte mehrere Dokumentationen. Auslöser dafür war die Morddrohung einer Neonazi-Band. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit, besucht Mo weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus mutig von einer neuen Perspektive anzugehen. Mo ist Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

 
BRD 2014, 90 Min.
Regie:
Mo Asumang
Drehbuch:
Mo Asumang
Bildgestaltung:
Susanna Salonen, Yoliswa von Dallwitz
 
Dokumentarfilm
 
Website zum Film

Foto und Trailer zum Film

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Poster des Films Die Arier

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