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Poster des Films Das Licht aus dem die Träume sind

Das Licht aus dem die Träume sind

Beschreibung des Films und Credits

Der große Saal, die rauschenden Farben, das Rattern des Filmprojektors – die erste Kinoerfahrung ist eine ganz besondere. Auch die Welt von Samay, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Indien lebt, wird auf den Kopf gestellt, als er von seinem Vater zum ersten Mal in das örtliche Kino mitgenommen wird. Danach ist er sich sicher: Er möchte Filme machen! Ein glücklicher Zufall lässt ihn auf den Filmvorführer Fazal treffen, der von den Kochkünsten von Samays Mutter begeistert ist und ihn im Austausch gegen den Inhalt seiner Lunchbox kostenlos Filme schauen lässt. Kurzerhand beginnt Samay die Schule zu schwänzen und seine Zeit lieber im Projektionsraum des Kinos zu verbringen. Hier taucht er Tag für Tag in fantastische Welten ein. Doch die Idylle droht ein jähes Ende zu finden: Die Ära des Zelluloids neigt sich ihrem Ende zu und dem örtlichen Kino droht die Schließung. Um seinen Traum zu verwirklichen, muss Samay die Rettung des Kinos selbst in die Hand nehmen – denn seine Geschichte besteht darauf, erzählt zu werden.

In warmen, nostalgischen Bildern lässt der Film die ersten Berührungspunkte mit der großen Liebe zum Kino auferstehen. Regisseur Pan Nalin ist ein zärtlicher und bewegender Liebesbrief an die Kraft des Kinos und des Geschichtenerzählens auf der großen Leinwand gelungen. Ein kraftvoller und entzückender Film, der in eine wunderbare Welt aus Licht und Zelluloid entführt und beweist, dass der Traum des Kinos nie zu groß geträumt werden kann.

So pathetisch der Titel, so lebendig, unkitschig und gutgelaunt die Umsetzung. (epd film)

Regisseur Pan Nalin zur Situation des Kinos:
Vor Jahren gab es eine Ära des Kinos, als Telefone noch nicht smart waren, das Netz noch nicht flix, die box noch kein Office, und Filme waren kein content! Für jemanden, der mit der Liebe zum Kino aufgewachsen ist, leben wir in seltsamen Zeiten, denn das Kino wird heute auf Inhalte und Waren reduziert. Es ist unfassbar traurig. Je mehr Autoren und Regisseure wir in den Filmschulen ausbilden, desto mehr überschwemmen wir die Welt mit künstlichen Emotionen und Trickbetrügern, die es meisterhaft verstehen, die menschlichen Gefühle auf unehrliche Weise zu manipulieren. Der Inhalt ist der König, und das Kino wird jetzt auf seinen Sidekick reduziert. Bevor es also zu spät ist, musste ich „Das Licht aus dem die Träume sind“ machen. Ich möchte jedoch eine positive und optimistische Botschaft aussenden, dass sich die Medien des Geschichtenerzählens weiterentwickeln werden und die Geschichtenerzähler mit dieser Entwicklung Schritt halten müssen. Sie müssen sich immer wieder neue Avatare zulegen, wenn sie wollen, dass ihre Stimmen gehört werden.

Originaltitel:
Last Film Show
 
Indien/Frankreich/USA 2021, 112 Min.
Regie:
Pan Nalin (7 Göttinnen, Valley of Flowers, Samsara, Ayurveda)
Drehbuch:
Pan Nalin
Bildgestaltung:
Swapnil S. Sonawane
Mit:
Bhavin Rabari, Bhavesh Shrimali, Rahul Koli, Richa Meena, Dipen Raval u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

Foto und Trailer zum Film

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FSK: ab 0

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