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Poster des Films Crimes of the Future

Crimes of the Future

Beschreibung des Films und Credits

In einer dystopischen Welt, in der nur noch wenige in der Lage sind Schmerzen zu empfinden, entwickeln mehr und mehr Menschen Organe mit bislang unbekannten Fähigkeiten. Performance-Star Saul Tenser nutzt seine Mutationen für die Kunst: In umjubelten Avantgarde-Shows lässt er sich die neu erwachsenen Körperteile von seiner Partnerin Caprice vor Live-Publikum herausoperieren. Seine spektakulären Darbietungen wecken bald den Argwohn der staatlichen Organ-Registrierungsbehörde und auch eine mysteriöse Untergrundorganisation verfolgt akribisch jeden seiner Schritte. Doch dann erhält Saul ein Angebot für die schockierendste Vorstellung seines Lebens.

Regisseur David Cronenbergs Schaffen kann man in zwei Phasen unterteilen. Der Bodyhorror der Jahre 1975 bis 1986 und die intimen Dramen der Jahre 1987 bis 2014. „Crimes of the Future“ vermengt beides nun auf eine Art, deren konzeptionelle Schönheit man bewundern muss. Cronenberg hat keinen Unterhaltungsfilm erschaffen – in keiner Definition des Wortes. Er befasst sich mit eigenen Obsessionen, mit abseitigen Ideen, mit der Frage danach, wie die menschliche Evolution voranschreiten kann. (programmkino.de)

„Crimes of the Future“ ist eine Weiterentwicklung der Dinge, die ich zuvor gemacht habe. Fans werden Schlüsselreferenzen zu anderen Szenen und Momenten aus meinen früheren Filmen entdecken. Das ist eine Kontinuität meines Verständnisses von Technologie als etwas, das mit dem menschlichen Körper verbunden ist. Für mich ist Technologie immer eine Erweiterung des menschlichen Körpers, auch wenn das sehr mechanisch oder unmenschlich erscheint. Eine Faust wird durch einen Knüppel oder einen Stein, den man wirft, verstärkt – aber letztlich ist dieser Knüppel oder Stein eine Erweiterung einer Kraft, die der menschliche Körper bereits besitzt. An diesem kritischen Punkt der Menschheitsgeschichte stellt sich die Frage: Kann sich der menschliche Körper weiterentwickeln, um Probleme zu lösen, die wir geschaffen haben? Kann der menschliche Körper einen Prozess entwickeln, um Kunststoffe und künstliche Materialien zu verdauen – nicht nur als Teil einer Lösung für die Klimakrise, sondern auch, um zu wachsen, zu gedeihen und zu überleben? (David Cronenberg)

Originaltitel:
Crimes of the Future
 
Kanada 2022, 107 Min.
Regie:
David Cronenberg (Tödliche Versprechen - Eastern Promises, A History of Violence, eXistenZ, Naked Lunch, Die Fliege, Dead Zone, Videodrome)
Drehbuch:
David Cronenberg
Bildgestaltung:
Douglas Koch
Musik:
Howard Shore
Mit:
Viggo Mortensen, Léa Seydoux, Kristen Stewart, Welket Bungué, Scott Speedman, Don McKellar, Lihi Kornowski u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Crimes of the Future
Trailer sehen:
FSK: ab 16

Vorstellungen des Films

Poster des Films Crimes of the Future

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