Inhalt

Poster des Films Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten

Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten

Spanischsprachige Originalfassung mit dt. Untertiteln

Beschreibung des Films und Credits

Ein Schatten über der Wüste, er beginnt zu laufen, stößt sich ab und beginnt zu fliegen. So beginnt der neue Film von Alejandro González Iñárritu, der in einer Welt zwischen Phantasie und Realität stattfindet, in einer Zwischenwelt, dem Bardo der tibetanischen Mythologie.
Wer sich im Reich zwischen den Lebenden und den Toten befindet ist Silverio, ein mexikanischer Journalist und Dokumentarfilmregisseur, der seit Jahren in Los Angeles gelebt hat und dort als erster Mexikaner einen wichtigen Journalistenpreis erhalten soll. Vorher war er zusammen mit seiner Familie ein paar Tage in der alten Heimat, die ihm inzwischen fremd geworden ist. Vielleicht ist es aber auch er selbst, der seine alten Werte verraten hat und sich vom amerikanischen Kapitalismus verführen ließ.

Für besondere Subtilität war Alejandro González Iñárritu noch nie berühmt, seit er vor 22 Jahren mit seinem Debüt „Amores Perros“ auf der Bühne des internationalem Kinos aufschlug. Mit Filmen wie „Babel“ oder „21 Grams“ verhandelte er existenzialistische Fragen und gewann mit „Birdman“ und „The Revenant“ als erster Regisseur seit John Ford Regie-Oscars in aufeinanderfolgenden Jahren.
Sein siebter Film ist nun sein „8 ½“, bezugnehmend auf Federico Fellinis autobiographischen Film über einen Regisseur, der in ein kreatives Loch gefallen ist und nach einem Ausweg aus der Schaffenskrise sucht.
Purer Narzissmus sind die zweieinhalb Stunden von „Bardo“, vielleicht der letzte Film von Iñárritu, der hier auf fast masochistische Weise um sich selbst, seinen Erfolg, sein Leben zwischen Mexiko und den USA kreist und dabei zusammen mit seinem Kameramann Darius Khondji teils atemberaubende kreiert, die in den besten Momenten pures Kino sind. 
Mit solcher schonungslosen Selbstentblößung einen Film über den kreativen Prozess zu drehen, von emotionalen Abgründen zu erzählen, seine Eitelkeiten auszustellen, das muss man erst einmal wagen. (programmkino.de)

Originaltitel:
Bardo, falsa crónica de unas cuantas verdades
 
Mexiko 2022, 159 Min., OmU
Regie:
Alejandro González Iñárritu (The Revenant, Birdman, Babel, 21 Grams, Amores Perros)
Drehbuch:
Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone
Bildgestaltung:
Darius Khondji
Mit:
Daniel Giménez Cacho, Griselda Siciliani, Ximena Lamadrid, Iker Solano, Luz Jiménez, Luis Couturier, Andrés Almedia u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten
Trailer sehen:

Vorstellungen des Films

Poster des Films Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten
Im Luna:

Mi 14.12.2022

Im Orfeo:

Mi 21.12.2022

OmU = Original mit deutschen Untertiteln