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Poster des Films Ballade von der weißen Kuh

Ballade von der weißen Kuh

Beschreibung des Films und Credits

Die iranisch-französische Ko-Produktion erzählt in intensiven Bildern von den Folgen eines Fehlurteils und stellt damit nicht nur dieses, sondern das ganze System in Frage. Es geht es um die Todesstrafe, ihre Konsequenzen und ihre Bedeutung, sowie das moralische Gewicht dieser Strafe. Denn sowohl die Befürworter, als auch die Gegner sehen sich moralisch legitimiert. Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale und ist ein gutes Beispiel für das neue iranische Kino. (programmkino.de)

Ihrer kleinen Tochter erzählt Mina, dass der Papa weit weg wäre. In Wirklichkeit wurde er hingerichtet. Ein Jahr nach seinem Tod erfährt Mina, dass ihr Mann unschuldig war. Zwar entschuldigen sich die Behörden für den Irrtum und bieten eine finanzielle Entschädigung an, doch das ist Mina nicht genug. Sie fordert als nur materielle Wiedergutmachung und will die Verantwortlichen zur Rede stellen. Allein versucht sie den Alltag zu meistern und sich mit der Arbeit in der Milchfabrik über Wasser zu halten. Eines Tages klopft ein Fremder namens Reza an ihre Tür, der sich als Freund ihres Mannes vorstellt und eine offene Schuld begleichen möchte. Mina ist zunächst zögerlich, lässt Reza aber immer mehr in ihr Leben – nicht ahnend, welches Geheimnis sie miteinander verbindet.

Ein starker, zur Diskussion anregender Film, der lange nachwirkt. (programmkino.de)

Originaltitel:
Ghasideh gave sefid
 
Iran/Frankreich 2020, 105 Min.
Regie:
Behtash Sanaeeha, Maryam Moghadam
Drehbuch:
Mehrdad Kouroshniya, Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha
Bildgestaltung:
Amin Jafari
Montage:
Ata Mehrad, Behtash Sanaeeha
Mit:
Maryam Moghaddam, Alireza Sanifar, Pourya Rahimisam, Avin Purraoufi und Farid Ghobadi u.a.

Foto und Trailer zum Film

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Im Februar geplant