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Alpha
Beschreibung des Films und Credits
Vor vier Jahren gewann Julia Ducournau für „Titane“ die Goldene Palme und sorgte mit ihrer transgressiv-feministischen Vision für einen kleinen Skandal. Nun hat sie einen neuen Film gedreht, der gar nicht erst versucht, ähnlich zu schockieren, sondern sich stattdessen auf zurückhaltend-allegorische, aber sehr düstere Weise mit der AIDS-Epidemie beschäftigt.
Frankreich in 1980er Jahren. Als die 13-jährige Alpha mit einem selbstgeritzten Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ihre Mutter weiß als Ärztin welche Gefahr das unbedachte Tattoo bedeutet: Ob die Nadel sauber war, will sie von Alpha wissen, ob sie vorher in einem anderen Arm steckte, mit fremdem Blut verschmutzt war. Denn mittels Blut wird das Virus übertragen, dass auch von Alphas Onkel Amin längst besitzt ergriffen hat, dass auch die Patienten in dem Krankenhaus quält, in dem die Mutter arbeitet: Denn das Virus marmorisiert die Körper der Infizierten, ergreift langsam aber unausweichlich vom ganzen Körper Besitz und verwandelt ihn in eine Statue von unwirklicher Schönheit. (programmkino.de)
Nach ihrem Film „Titane“, mit dem sie in Cannes die Goldene-Palme gewann, betritt Julia Ducournau hier neue, visionäre Wege und untermauert ihren Ruf als eine der radikalsten Filmemacherinnen unserer Zeit. Ihr gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen.
„Alpha“ verbindet gekonnt das Ducournau-typische radikale Körperkino mit ruhigen, melancholischen Tönen … Ein Film, der Kopf, Herz und Körper gleichermaßen in Beschlag nimmt. (epd film)
- Originaltitel:
- Alpha
- Frankreich/Belgien 2025, 128 Min.
- Regie:
- Julia Ducournau (Titane, Raw)
- Drehbuch:
- Julia Ducournau
- Bildgestaltung:
- Ruben Impens (Acht Berge, Titane, The Broken Circle Breakdown)
- Mit:
- Mélissa Boros, Golshifteh Farahani, Tahar Rahim, Emma Mackey, Louai El Amrousy u.a.
- FSK:
- Ab 16 Jahre Deskriptoren
Foto und Trailer zum Film
Vorstellungen des Films
Anfang Mai im Caligari




