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Poster des Films Acht Berge

Acht Berge

Beschreibung des Films und Credits

Der belgische Regisseur Felix van Groeningen wurde mit „The Broken Circle“ (2012) bekannt, einer tragischen Liebesgeschichte zu Bluegrass-Musik. Nun zog es ihn und seine Partnerin Charlotte Vandermeersch in die italienischen Berge. Ihr neuer Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Paolo Cognetti und vereint mit Luca Marinelli und Alessandro Borghi zwei italienische Stars auf der Leinwand.
Sie spielen zwei Jungs, die sich irgendwo in einer verlassenen Gegend im Aosta-Tal begegnen. Pietro stammt aus Turin und macht hier mit seinen Eltern Urlaub und der einheimische Junge gleichen Alters, Bruno, rettet ihn aus der aufkommenden Langeweile. Während Bruno sein ganzes Leben in dieser einsamen Bergwelt verbringen wird, kehrt Pietro bald zurück in die Stadt. Als erwachsenen Mann zieht es ihn hinaus in die weite Welt, doch kommt er immer wieder hierhin zurück. In ihren Begegnungen erinnern sich beide ihrer Herkunft und teilen die Idee, nicht in die Fußstapfen ihrer Väter treten zu wollen. Sie erzählen sich gegenseitig von Liebschaften und Verlusten und entfalten ihre Wünsche und Träume, bis Pietro feststellen muss, dass es in seinem Leben nur eine fest Konstante gab: die Freundschaft zu Bruno.

Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch haben Paolo Cognettis Roman als eine wehmütige, helle Hymne an die Freundschaft und die Schönheit der Berge verfilmt. (…) Der Große Preis der Jury in Cannes ist wohlverdient; er gilt auch den hervorragenden Hauptdarstellern. (epd film)

Der Titel bezieht sich auf ein nepalesisches Mandala: in der Mitte der Welt befindet sich ihr höchster Gipfel, der Sumeru, umgeben von acht Meeren und acht Bergen. Die Frage ist: „Wer erlangt mehr Weisheit? Derjenige, der alle acht Berge bestiegen oder derjenige, der den Gipfel des Sumeru erklommen hat?“

Statt das Pathos der Berge, der Natur zu betonen, bleibt die Kamera, bleibt der Film stets bei seinen Figuren. Nicht im Breitwandformat wurde gefilmt, sondern im fast quadratischen 4:3-Format, das weniger die überwältigende Natur in den Mittelpunkt stellt, als die Enge der Hütte oder die Nähe der beiden Freunde, wenn sie am Feuer sitzen. Ein intimes Epos ist „Acht Berge“ dadurch geworden, ein Film, der zwar fast ausschließlich in freier Natur spielt, aber von verschlossenen Charakteren erzählt, deren Kampf mit den Fragen und Problemen der menschlichen Existenz schwer wiegt – und auch durch noch so atemberaubende Berge nicht so einfach bewältigt werden kann. (programmkino.de)

Ein intimes, meisterliches Werk über das Auf und Ab das Lebens. (film-dienst)

Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury beim Filmfestival in Cannes 2022.

Originaltitel:
Le otto montagne
 
Italien/Belgien/Frankreich 2022, 146 Min.
Regie:
Felix van Groeningen (Beautiful Boy, The Broken Circle, Die Beschissenheit der Dinge), Charlotte Vandermeersch
Drehbuch:
Felix van Groeningen, Charlotte Vandermeersch
Buchvorlage:
Paolo Cognetti
Bildgestaltung:
Ruben Impens
Mit:
Luca Marinelli, Alessandro Borghi, Filippo Timi, Elena Lietti, Cristiano Sassella u.a.
FSK:
Ab 6 Jahre
 
Bildformat: 1:1,33

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Acht Berge
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FSK: ab 0

Vorstellungen des Films

Poster des Films Acht Berge
Im Luna:

Sa 04.02.2023

Im Orfeo:

Fr 10.02.2023

Sa 11.02.2023

So 12.02.2023

Mo 13.02.2023

Di 14.02.2023

Mi 15.02.2023

OmU = Original mit deutschen Untertiteln