Informationen über den Film
05|2026
Was an Empfindsamkeit bleibt
Textinformationen
Do 21. Mai 2026
19:30 Uhr
Caligari-Kino
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Daniela Magnani Hüller statt. Moderation: Christine Schäfer
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.
BRD 2026, 91 Min.
Buch, Regie: Daniela Magnani Hüller
Kamera: Noah Böhm
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05|2026
Informationen zu den RegisseurInnen

Daniela Magnani Hüller, geboren 1995 in München, ist eine deutsch-brasilianische Filmemacherin. Nach dem Abitur lebte sie in Rio de Janeiro und studierte später Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie realisierte mehrere Kurzfilme als Autorin, Regisseurin und Editorin. 2023 erhielt sie den DOK.Talent Award beim DOK.fest München. „Was an Empfindsamkeit bleibt“ ist ihr dokumentarisches und autobiografisches Langfilmdebüt.




