KinoKult.de - Caligari-Kino, Luna Lichtspieltheater, Scala-Kino, Orfeo-Kino

Programmkinos in Ludwigsburg und Fellbach

Montag, 25. Juni 2018

DOK-Premiere

Seit 2011 gibt es unsere Reihe DOK Premiere im Kino Caligari. Jeden Monat wird ein aktueller Dokumentarfilm gezeigt. Anschließend diskutieren die Macher mit dem Publikum. Die Bandbreite an Dokfilmen ist bewusst breit gehalten. Dies kommt gut an. Es geht um außergewöhnliche Filme und Themen, über die sich ein Gespräch lohnt. Zu Gast waren sowohl bekannte Filmemacher wie Michael Glawogger, Volker Koepp oder Samir, als auch junge Talente mit ihren Filmen. Manche Filme zeigen wir bereits vor ihrem Kinostart, andere sind sogar Team-Premieren einer Produktion.

Kuration und Moderation: Kay Hoffmann

In Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart.

Juli 2018

Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus

Foto aus dem FilmVor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte.
Er geht zurück zu den Anfängen der ersten Bauhaus-Gruppe um Walter Gropius, deren Ausbildungskonzept zwischen Feiern und Forschen revolutionär war. Vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie ausgehend fragen die Regisseure Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen? Ihr Film macht uns zu staunenden und begeisterten Flaneuren zwischen den Räumen der Moderne, die jegliches Gestalten fortan mit völlig anderen Augen sehen werden.

Mi 4. Juli 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino Tickets reservieren

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Niels Bolbrinker statt.

BRD 2018, 94 Min.
Regie, Buch: Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch
Kamera: Niels Bolbrinker
Dokumentarfilm

Foto des Regisseurs/der RegisseurinNiels Bolbrinker wurde 1951 in Hamburg geboren. Studium der Fotografie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Fachschule für Optik und Fototechnik in Westberlin, Abteilung Filmtechnik. Kameraassistent bei dem Bauhausschüler und Kulturfilmregisseur Alfred Ehrhardt in Hamburg. 1978 Mitbegründer der Wendländischen Filmkooperative.
Größere Bekanntheit erlangte Niels Bolbrinker als Regisseur und Kameramann gesellschaftskritischer Dokumentarfilme wie SCHADE, DASS BETON NICHT BRENNT (1981), NOTIZEN AUF DEM WEG ZUM ÜBERWACHUNGSSTAAT (1983) oder ZWISCHENZEIT (1985), für den er den Preis der deutschen Filmkritik erhielt. In DIE WIRKLICHKEIT KOMMT (2014) thematisiert er Angst und Paranoia der modernen Informationsgesellschaft zwischen Big Data und NSA-Skandal.
Doch auch die weltberühmte Architekturbewegung begeistert Bolbrinker schon lange. 1999 realisierte er gemeinsam mit Kerstin Stutterheim die Dokumentation BAUHAUS – MYTHOS DER MODERNE, die mit dem Liliane Stewart Award for Design Arts ausgezeichnet wurde.

Juni 2018

Sympathisanten - Unser deutscher Herbst

Foto aus dem FilmNach den friedlichen Demonstrationen Ende der 1960er Jahren wendete sich das Blatt: Erst flogen Steine, dann Molotowcocktails, dann fielen tödliche Schüsse. Ein Land in Aufruhr: die Bundesrepublik in den 1970er Jahren. Künstler, linksliberale Intellektuelle, Hochschullehrer, Journalisten und Geistliche gerieten als vermeintliche geistige Wegbereiter des RAF-Terrorismus ins Fadenkreuz von Polizei, Presse und Politik. Sie wurden alle als „Sympathisanten“ bezeichnet, eine Wortschöpfung der damaligen Zeit, ein von den Medien erfundener und diskriminierender Begriff. Springer-Zeitungen wie „Bild“ und „Welt“ bezeichneten sie als das „Reservistenheer des Terrorismus“, mitverantwortlich für Bomben, Morde und Gewalttaten. SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt warnte, wer mit Terroristen liebäugle, mache sich mitschuldig. Der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll beklagte ein Klima des Denunziantentums und der Hexenjagd, in dem kein Intellektueller mehr arbeiten könne.
Auch die Eltern von Regisseur Felix Moeller, seine Mutter Margarethe von Trotta und sein Stiefvater Volker Schlöndorff, wurden zu den Sympathisanten gezählt. Beide haben sich in ihren Filmen intensiv mit dem Thema Terrorismus und den Motiven von Radikalisierung und Gewalt der Protestgeneration auseinandergesetzt. Viele ihrer Arbeiten gelten heute national wie auch international als Hauptwerke des politischen Kinos in Deutschland.

Felix Moellers Film erzählt in eindringlichen, emotionalen Bildern, kombiniert mit zeitgenössischen Dokumenten und in Gesprächen mit von Trotta, Schlöndorff, Marius Müller-Westernhagen, René Böll und anderen Zeitgenossen von dieser Epoche, als prominente Künstler, Hochschullehrer und Intellektuelle als Sympathisanten des Terrors bezeichnet wurden.

Mi 6. Juni 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Felix Moeller statt.

BRD 2018, 110 Min.
Regie: Felix Moeller (Verbotene Filme, Harlan - Im Schatten von Jud Süß)
Buch: Felix Moeller
Kamera: Kumaran Herold, Börres Weiffenbach
Dokumentarfilm

Foto des Regisseurs/der RegisseurinFelix Moeller ist als Autor, Regisseur und Produzent tätig. Der promovierte Historiker arbeitete als Researcher und historischer Berater bei zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilmen, u.a.: „Die Macht der Bilder: Leni Riefenstahl“ (1992), „Marlene Dietrich – Her own song (2001), „Rosenstraße“(2003), „Hannah Arendt“ (2012). Zahlreiche Publikationen zu Geschichte und Filmgeschichte, Mitglied der Deutschen Filmakademie sowie Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied von „Moving History – Festival des historischen Films Potsdam“.

Mai 2018

Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

Foto aus dem FilmWem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein?
Eine Frage, die komplexer ist, als sie zunächst scheinen mag. Auf der Suche nach einer Antwort führt Alice Agneskirchners Dokumentarfilm in einen faszinierenden Mikrokosmos: den deutschen Wald. Bilder von großer Schönheit zeigen eine archaische Welt mitten im Herzen der Zivilisation, die nicht mehr in die Zeit zu passen scheint. In den bayerischen Alpen begegnet der Film röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Die Menschen teilen ihren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren – doch wer bestimmt über das Zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn sich die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland geschossen werden, zusätzlich frei in Wald und Natur ausbreiten würden? Der Film lässt Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort kommen – und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.

Do 17. Mai 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Alice Agneskirchner statt.

BRD 2018, 100 Min.
Regie, Buch: Alice Agneskirchner
Kamera: Johannes Imdahl
Dokumentarfilm
FSK: 6

Foto des Regisseurs/der RegisseurinSeit ihrem Studienabschluss an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf" in Potsdam Babelsberg ist Alice Agneskirchner (Jahrgang 1966) vorrangig im Dokumentar-, Image- und Werbefilmbereich als Regisseurin und Autorin tätig. Ihre Arbeiten finden auch international Beachtung – so erhielt sie für ihre Dokumentarfilm „Rauliens Revier“ beim International Chicago Film Festival einen Golden Hugo. Agneskirchner ist seit 2011 Mitglied der Deutschen Filmakademie. Sie erhielt 2015 ein dreimonatiges Gaststipendium der Villa Aurora in Los Angeles, wo sie u.a. am Drehbuch zu „Auf der Jagd“ arbeitete.

April 2018

Wildes Herz

Foto aus dem FilmEin kleines Dorf in den Weiten Mecklenburg-Vorpommerns. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte ist hier eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat und das sehr laut. Feine Sahne Fischfilet um Jan „Monchi“ Gorkow ist heute eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates „Vorpommerns gefährlichste Band“. Sie sorgt dafür, dass die Wüste weiterlebt und Mecklenburg-Vorpommern noch nicht komplett im Arsch ist. Mit funkelnder Radikalität stellen sich die sechs Musiker gegen Nazis, Leerstand und Wendeverliererfrust. Ihre Musik ist wie der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos wie Poesie nur sein kann.
In der Idylle Vorpommerns ist Jan Gorkow in den neunziger Jahren direkt in die gesellschaftliche Leere hineingewachsen, die sich dort immer breiter machte. Der Schauspieler und gebürtige Mecklenburger Charly Hübner erzählt in seinem Film die Geschichte dieses jungen und wilden Lebens zwischen stürmischem Punk-Furor und energischem Lokalpatriotismus, zwischen Rock am Ring und wellenschlagender Wahlkampftour.

Mi 18. April 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Charly Hübner statt.

BRD 2017, 94 Min.
Regie, Buch: Charly Hübner, Sebastian Schultz
Kamera: Martin Farkas, Roman Schauerte
Dokumentarfilm

Foto des Regisseurs/der RegisseurinCharly Hübner war nach seiner Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch zunächst am Theater zu sehen, am Schauspiel Frankfurt am Main, am Theater am Turm Frankfurt sowie mit einem Gast-Engagement an der Schaubühne in Berlin. 2003 begann er mit Film und TV. Sein Kinodebüt gab er in Sherry Hormanns Komödie „Männer wie wir“. Richtig bekannt wurde er 2006 durch seine Rolle im Spielfilm „Das Leben der Anderen“. Er spielte in Robert Thalheims „Eltern“, in Detlev Bucks „Bibi und Tina“ und bekam 2015 den Grimme Preis für seine Rolle in Christian Schwochows TV-Tragikomödie „Bornholmer Straße“. 2017 war er der Karl Schmidt in Sven Regeners „Magical Mystery“. „Wildes Herz“ ist sein Regiedebüt.

März 2018

Kevin Roche – Der stille Architekt

Foto aus dem FilmDer irisch-amerikanische Architekt Kevin Roche hat in seinem Feld alles erreicht: Er hat wegweisende Gebäude wie die Ford Fondation, den Ausbau des Metropolitan Museum of Art und das Oakland Museum of California entworfen, wurde bereits 1982 mit den Pritzker-Preis ausgezeichnet, der höchsten Ehrung für einen lebenden Architekten, und hat mit seinem humanistischen Stil die Art verändert, wie heute über Bauwerke gedacht wird. Dabei hat er scheinbar keinerlei Interesse am eigenen Ruhm und dem Label "Stararchitekt", mit dem ihm die Fachwelt seit Jahrzehnten feiert. Und trotz seines hohen Alters von 95 denkt er gar nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen.
Mark Noonans Dokumentarfilm portätiert Kevin Roche als einen bescheidenen und tief in sich ruhenden Architekten, der sein Leben lang den Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt hat. Neben Roche, der charmant und gewitzt über sein Leben und Werk erzählt, kommen Weggefährten, Kollegen, Klienten und Kusthistoriker zu Wort. Schwebende Aufnahmen seiner wichtigsten Bauwerke illustrieren Roches zentrales Credo, nach dem Architektur vor allem einem Ziel folgen sollte: Gemeinschaft für eine demokratische Gesellschaft zu schaffen.

Mi 21. März 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch statt.
Leider hat uns Regisseur Mark Noonan seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.
In Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammergruppe Ludwigsburg

Kevin Roche: The Quiet Architect
Irland 2017, 82 Min. OmU
Regie: Mark Noonan
Dokumentarfilm

Februar 2018

Playing God

Foto aus dem FilmDer 11. September, Agent Orange, die BP Ölkatastrophe – wann immer in den USA eine große Katastrophe Menschen verzweifeln lässt, wird er gerufen: Ken Feinberg, Amerikas berühmtester Entschädigungsspezialist. Er bestimmt, was Opfer oder Hinterbliebene an Geld bekommen, entscheidet über den monetären Wert von Menschenleben und wird dafür bewundert und gehasst. Der Film zeigt mehr als nur die Geschichte eines bisweilen allmächtig wirkenden, aber immer scharfsinnigen, charismatischen Akteurs: Was passiert innerhalb unserer westlichen Wertesysteme, wenn Wirtschaftsinteressen und persönliche Schicksale durch Tragödien ineinander greifen?

Mi 14. Februar 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Karin Jurschick statt.

BRD 2017, 90 Min. OmU
Regie: Karin Jurschick
Buch: Karin Jurschick, Birgit Schulz
Dokumentarfilm

Foto des Regisseurs/der RegisseurinKarin Jurschick, Jahrgang 1959, war Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale. Sie arbeitete als Kulturredakteurin und als Hörfunk- und Fernsehautorin für den WDR. Seit 2000 dreht sie lange, mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilme, darunter 2016 „Krieg & Spiele“, der sich mit der Entwicklung autonomer Systeme und Fragen nach der Künstlichen Intelligenz beschäftigt. Seit 2017 ist sie Professorin für Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Januar 2018

Wer war Hitler

Foto aus dem FilmSeit über 70 Jahren ist Adolf Hitler tot. Und doch ist er in TV-Dokumentationen ungebrochen präsent. Auch unzählige Bücher beschäftigen sich mit ihm als Sujet. Nun hat Hermann Pölking die historische Figur Adolf Hitler untersucht, analysiert und sein Leben für einen Kino-Dokumentarfilm aufgearbeitet. In insgesamt 14 Kapiteln erzählt Pölking chronologisch Hitlers Leben nach. Mehr als 120 Archive hat er dafür ausgewertet, mehr als 850 Stunden Film gesichtet. Zu Wort kommt Hitler selbst, verkörpert von Jürgen Tarrach als Sprecher, sowie über 125 Zeitzeugen, die Pölking durch Tagebucheinträge, Briefe, Schriften und Reden sprechen lässt. Der Kommentar erfolgt strikt auf der Tonebene, die Bildebene wird konsequent bestimmt von historischem Archivmaterial und Originalaufnahmen. Die umfassende Recherche, die dem Film vorausging, beeindruckt durch ihre sorgfältige Aufbereitung und Montage und ermöglicht dem Zuschauer nicht nur einen umfassenden Blick auf eine historische Figur, sondern auch auf die Zeit, in der Hitler lebte und durch sein Tun auch wirkte. Dies macht „Wer war Hitler“ neben einer umfassenden und viele Lücken schließenden Biografie auch zu einer faszinierenden Gesellschaftsstudie Deutschlands und Europas von 1895 bis 1945. (FBW)

Mi 17. Januar 2018 - 19:30 Uhr im Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch statt mit Regisseur Hermann Pölking und Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld, Historiker Universität Stuttgart und NS-Experte

BRD 2017, 196 Min.
Regie, Buch: Hermann Pölking
Dokumentarfilm
Sprecher: Jürgen Tarrach, Sabine Falkenberg, Gabriele Blum, Michael Pundt, Heidi Jürgens
FSK: 12

Foto des Regisseurs/der RegisseurinHermann Pölking, geboren 1954, lebt in Bremen und Berlin. Ab 1974 Studium der Publizistik in Berlin (West) und dort bis 1979 Tätigkeit im politischen Volkstheater. Ab 1979 Gesellschafter und Mitarbeiter bei „Elefanten Press“, später Lektor, Herausgeber und Autor von Büchern zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, zur Technikgeschichte und Alltagskultur. Pölkings Spezialgebiet ist seit dieser Zeit die Geschichte deutscher Länder.
Foto des Regisseurs/der Regisseurin1998 Beginn des Projekts „Zeitreise Deutschland“. Im Rahmen dieses Projekts wurden zahlreiche historische Filmquellen aus lokalen und regionalen Archiven, bei Unternehmen, Verbänden und Privatpersonen zusammengetragen und auf dieser Basis seither über 30 Filmchroniken zu historischen deutschen Ländern und Regionen produziert.
2005 Start des Projektes „Die Deutschen 1815 bis heute“, das in zwölf Filmfolgen und vier illustrierten Büchern die deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis zur Gegenwart auf 2.500 Seiten, vor allem aber aus historischen Filmquellen und Fotografien in 18 Stunden erzählt.