Informationen über den Film
09|2026
Watching People Watching Birds
Textinformationen
Mi 16. September 2026
19:30 Uhr
Caligari-Kino
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Ulrike Franke und Regisseur Michael Loeken statt. Moderation: Christine Schäfer
Die Zahl und Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem.
Der weltberühmte Autor Jonathan Franzen, die Bäckereiverkäuferin oder das junge Ornithologenteam: sie alle eint die Liebe zu dieser stark bedrohten Spezies. Durch ihre Augen und Ohren tauchen wir ein in die Welt der Vögel – eine Welt, die zu einer eindrucksvollen Metapher für den Zustand unseres Planeten wird.
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
BRD 2026, 92 Min.
Regie, Buch: Ulrike Franke, Michael Loeken
Kamera: Jörg Adams, Hajo Schomerus
Ton: Filipp Forberg, Andreas Hildebrandt
Editoren: Sophie Oldenbourg, Guido Krajewski
Trailer sehen:
09|2026
Informationen zu den RegisseurInnen

Ulrike Franke
1970 in Dortmund geboren. Studium an der Universität zu Köln: Theater-, Film- und
Fernsehwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte. Seit 1992 Mitarbeit an div. Fernseh- und Kinofilmen. Seit 1996 Autorin/Regisseurin/Produzentin gemeinsam mit Michael Loeken. Zahlreiche Jurytätigkeiten und Lehrtätigkeiten. Projektbezogene Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen. Seit 2017 Professorin für Autorendokumentarfilm an der KHM Köln.
Michael Loeken
1954 in Neviges geboren. Studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. 1981 Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm „Ich hatte schon begonnen, die Freiheit zu vergessen“. Von 1982 bis 1996 arbeitete er als Tonmeister bei zahlreichen Dokumentar-, Spielfilm- und Kinoproduktionen. Seit 1996 Autor/Regisseur/Produzent gemeinsam mit Ulrike Franke. Lehrtätigkeiten und Jurytätigkeiten. Projektbezogene Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen.




