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DOK-Premiere Dokumentarfilme mit Regisseurgesprächen

Einmal im Monat zeigen wir einen aktuellen Dokumentarfilm und laden die Macher dazu ein. Nach dem Film diskutieren die Regisseur*innen mit dem Publikum. Die Bandbreite an DOK-Filmen ist bewusst breit gehalten. Es geht um außergewöhnliche Filme und Themen, über die sich ein Gespräch lohnt.
Zu Gast waren sowohl bekannte Filmemacher wie Pepe Danquart, Andres Veiel, Michael Glawogger und Volker Koepp, als auch junge Talente mit ihren Filmen. Manche Filme zeigen wir bereits vor ihrem Kinostart, andere sind sogar Team-Premieren einer Produktion.
Seit 2011 gibt es die DOK-Premiere im Caligari-Kino. Initiiert, viele Jahre kuratiert und vor Ort moderiert wurde sie von Filmwissenschaftler Kay Hoffmann.
Inzwischen hat seine Rolle Christine Schäfer vom Haus des Dokumentarfilms übernommen. Die DOK-Premiere ist eine Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart.

Informationen über den Film

09|2026

Foto aus dem Film
Watching People Watching Birds

Textinformationen

Mi 16. September 2026
19:30 Uhr
Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Ulrike Franke und Regisseur Michael Loeken statt. Moderation: Christine Schäfer

Die Zahl und Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem.
Der weltberühmte Autor Jonathan Franzen, die Bäckereiverkäuferin oder das junge Ornithologenteam: sie alle eint die Liebe zu dieser stark bedrohten Spezies. Durch ihre Augen und Ohren tauchen wir ein in die Welt der Vögel – eine Welt, die zu einer eindrucksvollen Metapher für den Zustand unseres Planeten wird.
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

BRD 2026, 92 Min.
Regie, Buch: Ulrike Franke, Michael Loeken
Kamera: Jörg Adams, Hajo Schomerus
Ton: Filipp Forberg, Andreas Hildebrandt
Editoren: Sophie Oldenbourg, Guido Krajewski

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09|2026

Informationen zu den RegisseurInnen

Foto des Regisseurs/der Regisseurin

Ulrike Franke
1970 in Dortmund geboren. Studium an der Universität zu Köln: Theater-, Film- und
Fernsehwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte. Seit 1992 Mitarbeit an div. Fernseh- und Kinofilmen. Seit 1996 Autorin/Regisseurin/Produzentin gemeinsam mit Michael Loeken. Zahlreiche Jurytätigkeiten und Lehrtätigkeiten. Projektbezogene Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen. Seit 2017 Professorin für Autorendokumentarfilm an der KHM Köln.

Michael Loeken
1954 in Neviges geboren. Studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. 1981 Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm „Ich hatte schon begonnen, die Freiheit zu vergessen“. Von 1982 bis 1996 arbeitete er als Tonmeister bei zahlreichen Dokumentar-, Spielfilm- und Kinoproduktionen. Seit 1996 Autor/Regisseur/Produzent gemeinsam mit Ulrike Franke. Lehrtätigkeiten und Jurytätigkeiten. Projektbezogene Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen.