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Cinéfête

Das französische Jugendfilmfestival

Informationen zur Cinéfête

04.05.bis17.05.2023

Im Luna Lichtspieltheater Ludwigsburg und im Orfeo-Kino Fellbach-Schmiden

Wir zeigen acht sorgfältig ausgewählte französische Filme, natürlich im französischsprachigen Original mit deutschen Untertiteln.

Der Eintritt kostet 5 Euro für Schüler, begleitende Lehrer haben freien Eintritt.

Anmeldungen sind unbedingt erforderlich! Vorstellungen können erst ab einer Mindestteilnehmerzahl von 40 Schülern stattfinden. Sie können sich aber gerne auch mit kleineren Gruppen anmelden, wir versuchen die Anmeldungen dann so zu koordinieren, dass die von Ihnen ausgewählte Vorstellung stattfinden kann.

Ihre verbindliche Anmeldung nehmen wir gerne schriftlich entgegen:

Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 07141 - 90 52 84

Weitere Informationen und pädagogische Begleitmaterialen zu den Filmen gibt es bei cinefete.de

Folgende Filme werden gezeigt:

Die Filme in der Cinéfête

Fragile
Foto aus dem Film

Spritzige Beziehungskomödie vor traumhafter Kulisse über Männer, die von ihrer eigenen Sensibilität überrascht werden.
Az lebt in der malerischen südfranzösischen Hafenstadt Sète und lässt die Seele baumeln, wie es sich für einen jungen Menschen gehört. Mit einem Heiratsantrag an seine Freundin Jessica möchte er sein Glück perfekt machen, doch leider hat Jessica andere Pläne. Nach einer herben Abfuhr weiß Az nicht, wohin mit sich. Zum Glück bringen seine Familie, seine Freunde und natürlich die attraktive Lila ihm bei, dass es selbst als Mann heutzutage okay ist, gelegentlich zu weinen. Dass die Lektionen immer einfach sein würden, hat allerdings niemand behauptet.

  • Frankreich 2021, 99 min
  • Regie: Emma Benestan
  • Cinéfête-Empfehlung: ab 13 Jahren
La cravate
Foto aus dem Film

Ein außergewöhnliches Porträt über einen jungen Mann, der sich in einer rechtskonservativen Partei engagiert.
In einem dunklen Raum nimmt der 20-jährige Bastien in einem Sessel Platz und öffnet ein Buch. Darin stehen Teile seiner Lebensgeschichte, die er im Laufe des Films vorlesen wird. Er berichtet von seiner Kindheit, seiner Familie und schließlich auch davon, wie er zu einem engagierten Mitglied einer rechtskonservativen französischen Partei wurde, was er sich davon erhofft und wie er in die Zukunft blickt. In Form eines langen Interviews blickt der Dokumentarfilm ohne Dramatisierung auf die Strukturen einer rechtsgerichteten Partei und wie sie junge Mitglieder anwirbt und behandelt.

  • Frankreich 2020, 97 min
  • Regie: Etienne Chaillou, Mathias Théry
  • Cinéfête-Empfehlung: ab 15 Jahren
La traversée
Foto aus dem Film

Die universelle Geschichte von Flucht und Vertreibung, gesehen durch Kinderaugen, wird hier zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Als das Leben in ihrem Dorf zunehmend gefährlich wird, werden die 13 Jahre alte Kyona und ihr jüngerer Bruder Adriel zur Flucht gezwungen. Ihr Weg ist geprägt von Ungewissheit und Orientierungslosigkeit, vor allem aber von den vielen verschiedenen, nicht immer wohlwollenden Menschen, denen sie begegnen. Durch die unbekannte Herkunft der Geschwister wird der Film zur universellen Geschichte einer Realität, der jährlich Millionen von Menschen ausgesetzt sind. Die Ästhetik der Bilder, die mit Öl auf Glas gemalt wurden, tut ihr Übriges, um LA TRAVERSÉE zu einem außerordentlichen, emotionalen Erlebnis für Jung und Alt zu machen.

  • Die Odyssee
  • Frankreich/Tschechien, Deutschland 2021, 84 min
  • Regie: Florence Miailhe
  • Ab 12 Jahren freigegeben, Cinéfête-Empfehlung: ab 12 Jahren
Lola vers la mer
Foto aus dem Film

Ein modernes Familiendrama über Identität, Geschlecht und Akzeptanz, in dem die Gräben kaum tiefer sein könnten.
Lola ist 18 und lebt ein eigenständiges Leben als angehende Veterinär-Assistentin. Der Kontakt zu ihrem Vater brach vor zwei Jahren ab, Grund war das Outing von Lola als Frau. Die Distanz, mit der Beide augenscheinlich zufrieden sind, droht zu verschwinden, als Ehefrau und Mutter Catherine stirbt. Lola nimmt sich fest vor, den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, doch dafür muss sie mit ihrem Vater zur belgischen Küste fahren. Das perfekte Rezept für eine Katastrophe, oder können sich Vater und Tochter trotz allem wieder annähern?

  • Lola und das Meer
  • Frankreich/Belgien 2019, 90 min
  • Regie: Laurent Micheli
  • Ab 12 Jahren freigegeben, Cinéfête-Empfehlung: ab 15 Jahren
Maman pleut des cordes & La vie de château
Foto aus dem Film

Ein Programm aus zwei animierten Kurzfilmen, die einen bezaubernden Blick ins Leben ihrer kleinen Protagonistinnen werfen.
Für das junge Publikum haben wir zwei animierte Kurzfilme ausgewählt, die nach typisch französischer Art mit ihrer Kreativität und Liebe zum Detail überzeugen. MAMAN PLEUT DES CORDES erzählt von der 8-jährigen Jane, die Weihnachten bei der Großmutter verbringt und dort allerlei kuriose Freundschaften schließt, die ihr vielleicht sogar dabei helfen können, ihrer traurigen Mutter auf die Beine zu helfen. In LA VIE DE CHÂTEAU zieht Waisenkind Violette, ebenfalls 8 Jahre alt, bei ihrem Onkel Régis ein, der tagsüber die goldenen Hallen vom Schloß Versailles sauber macht.

  • Frankreich 2019/2021, 58 min (jeder Film dauert 29 Minuten)
  • Regie: Hugo de Faucompret / Nathaniel Hlimi & Clémence Madeleine-Perdrillat
  • Cinéfête-Empfehlung: ab 7 Jahren
Petit pays
Foto aus dem Film

Die Geschichte einer verlorenen Kindheit in Burundi basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von Gaël Faye.
Gaby ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner Schwester Ana in Burundi eine unbeschwerte Kindheit. Im benachbarten Ruanda werden die Unruhen zwischen den Hutu und Tutsi immer turbulenter und langsam aber sicher wird auch Gabys Familie in Mitleidenschaft gezogen, denn als Tutsi ist seine Mutter Teil einer Minderheit und in Gefahr. Vor dem Hintergrund des ruandischen Völkermords in den 90ern zeigt der Film eindrucksvoll ein junges Leben, das durch ethnische und soziale Konflikte seiner Unschuld beraubt wird.

  • Frankreich/Belgien 2020, 111 min
  • Regie: Eric Barbier
  • Cinéfête-Empfehlung: ab 15 Jahren
Un triomphe
Foto aus dem Film

Die unwahrscheinliche (aber wahre) Geschichte einer Theaterinszenierung hinter Gittern, angereichert mit typisch französischem Humor.
Étienne ist Schauspieler aus Leidenschaft. Doch leider fehlt ihm eine Aufgabe. Um nicht ganz einzurosten nimmt er eine außergewöhnliche Mission an: Als Leiter eines Theater-Workshops in einem Gefängnis inszeniert er Samuel Becketts “Warten auf Godot” und führt die bunte Truppe an Insassen unerwartet zum Erfolg. Als man auch außerhalb der Gefängnismauern auf Interesse stößt und die Stimmung in der Gruppe besser und besser wird, plant Étienne eifrig eine große Zukunft. Allerdings muss er auch nicht jeden Abend zurück in eine Zelle.

  • Ein Triumph
  • Frankreich 2020, 106 min
  • Regie: Emmanuel Courcol
  • Ab 12 Jahren freigegeben, Cinéfête-Empfehlung: ab 13 Jahren
Un vrai bonhomme
Foto aus dem Film

Ein gelungener Spagat zwischen Teeniekomödie und Familiendrama stellt die Frage: Was heißt es, ein echter Mann zu sein?
Einige Jahre sind vergangen, seit Tom seinen Bruder Léo bei einem Autounfall verloren hat. Gerade jetzt, zum Start in einer neuen Schule, braucht Tom den Rat eines großen Bruders, zum Glück ist Léo bei ihm, zumindest im Geiste. Wie von einem Engel auf der Schulter bekommt Tom Ratschläge, auch wenn es um die bezaubernde Clarisse geht. Doch vielleicht sind die Ansichten des draufgängerischen Bruders nicht immer richtig für den introvertierten Tom? Und überhaupt: Gibt es denn nur einen Weg, um ein "richtiger" Kerl zu sein und die Mädchen zu beeindrucken?

  • Frankreich/Belgien 2019, 88 min
  • Regie: Benjamin Parent
  • Ohne Altersbeschränkung freigegeben, Cinéfête-Empfehlung: ab 13 Jahren

Die Cinéfête wird von der AG Kino – Gilde e.V., der französischen Botschaft und dem Institut Français organisiert und findet nun bereits zum 22. Mal statt. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministeriums Baden-Württemberg.