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Mittwoch, 17. Januar 2018

Loving Vincent

Foto aus Loving Vincent

Der erste gemalte Spielfilm erweckt die einzigartigen Bilderwelten van Goghs zum Leben: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten vollständig aus Ölgemälden erschaffenen Film. Entstanden ist ein visuell berauschendes Meisterwerk, dessen Farbenpracht und Ästhetik noch lange nachwirken.

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszuhändigen. Zunächst widerwillig macht er sich auf den Weg, doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stieß. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit.

Obwohl es sich um einen Animationsfilm handelt, wurden alle Figuren von Schauspielern dargestellt. Die Aufnahmen der Dreharbeiten fungierten als Grundlage für die Künstler, die die Einzelbilder erstellten. Die Kunstform des Films unterscheidet sich sehr von der Malerei. Ein Gemälde ist ein bestimmter Moment in der Zeit, eingefroren. Film hingegen ist fließend, er scheint sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Das Team für das Gemälde-Design verbrachte vor und während der Dreharbeiten ein Jahr damit, Vincent van Goghs Gemälde für das Medium Film neu zu kreieren. Es gibt 94 Gemälde im Film, die in ihrer Form sehr nah am Original sind, und 31 weitere, die im Wesentlichen oder in Teilen mit den Originalen übereinstimmen.

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Originaltitel:
Loving Vincent
 
GB/Polen 2017, 95 Min.
Regie:
Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Drehbuch:
Dorota Kobiela, Hugh Welchman, Jacek Dehnel
Kamera:
Tristan Oliver, Lukasz Zal
Darsteller:
Robert Gulaczyk, Cezary Lukaszewicz, Douglas Booth, Josh Burdett u.a.
FSK:
Ab 6 Jahre

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Ende Januar in Ludwigsburg geplant. Im ORFEO ab 1. Februar