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Dienstag, 12. Dezember 2017

Fikkefuchs

Foto aus Fikkefuchs

Mit zarter Feder hat Jan Henrik Stahlberg noch nie Filme gedreht, sowohl „Muxmäuschenstill“ noch „Bye Bye Berlusconi“ waren Satiren der derberen Sorte. Sein neuer Film erzählt eine Vater-Sohn-Geschichte, die zugleich von der fehlgeleiteten Identitätssuche zweier Männer handelt, die beide niemals gelernt haben, mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen in adäquater Weise umzugehen. Kompromisslos und mitunter politisch unkorrekt demontiert der Film dabei Männerbilder auf allen Ebenen. Um das umsetzen zu können, entstand er ohne Fördergelder und TV-Beteiligung.

Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: junge, schöne Frauen sollen es sein... die nur auf sie gewartet haben.

Zwischen Guerilla-Marketing und provokant schwarzem Humor ist Jan Henrik Stahlberg als Regisseur zuhause. In seinem neuen Film geht es um den Geschlechterkrieg in einer durchsexualisierten Gesellschaft, die keine Tabus mehr kennt. (epd film)

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BRD 2017, 104 Min.
Regie:
Jan Henrik Stahlberg
Drehbuch:
Jan Henrik Stahlberg, Wolfram Fleischhauer
Kamera:
Ferhat Yunus Topraklar
Darsteller:
Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski, Thomas Bading, Susanne Bredehöft u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre

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