La Nana - Die Perle

„Sie gehört mehr oder weniger zur Familie“ lautet das Motto dieses wunderbaren Porträts über ein chilenisches Hausmädchen, das nach Jahrzehnten zum ersten Mal ihrem Alltag entflieht. Sebastián Silvas humorvolle und teils bitterböse Charakterstudie wurde im vergangenen Jahr auf dem Sundance Festival als bester Film ausgezeichnet. (programmkino.de)
Nach 23 Jahren als Haushälterin der Familie Valdez hat sich Raquel ihren festen Platz in der Familie erobert. Doch der große Haushalt und die zunehmenden Auseinandersetzungen mit der ältesten Tochter Camila bringen Raquel an den Rand ihrer Kräfte. Um sie zu entlasten, stellt die Familie ein zusätzliches Hausmädchen ein. Raquel fühlt sich verdrängt und versucht mit allen Mitteln, „ihr Haus“ und „ihre Familie“ zu verteidigen und vertreibt die vermeintlichen Konkurentinnen. Erst die unbekümmerte Lucy lebt Raquel etwas vor, was diese bislang nicht kannte: Lucy hat einen sinnlichen Bezug zu ihrem Körper, ansteckende Freude am Leben und eine gesunde Distanz zum Job. An ihrer Seite verlässt Raquel erstmals im Film das Haus…
Ein erstklassiges, eindrucksvolles und schön gespieltes Drama, das einen beschwingt entlässt. Catalina Saavadra ist einfach großartig in der Titelrolle.
(Boxoffice Magazine)
„La Nana“ lohnt sich nicht nur wegen der guten Darstellung und der Virtuosität des Regisseurs. Der größte Wert ist seine Menschlichkeit. Er findet menschliche Antworten auf menschliche Situationen.
(San Fransisco Chronicle)
Heiterkeit schmuggelt sich in den Film und durchdringt nach und nach jedes Bild.
La República)
- Land/Jahr:
- Chile/Mexiko 2009, 94 Min.
- Regie:
- Sebastián Silva
- Drehbuch:
- Sebastián Silva, Pedro Peirano
- Kamera:
- Sergio Armstrong
- mit:
- Catalina Saavedra, Claudia Celedón, Alejandro Goic, Andrea García-Huidobro, Mariana Loyola u.a.
- FSK:
- Ab 6 Jahre
- Ausführliche Besprechung bei programmkino.de
Momentan haben wir keine Vorstellungen im Spielplan.
